Interkulturelles Erzählcafé gibt Raum für biographische Erfahrungen
„Angekommen in Deutschland – wie geht‘s mir?“
Polch. Die Fachstelle Frühe Hilfen hatte Ende Juni zum ersten kostenfreien interkulturellen Erzählcafé Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ins Evangelische Gemeindezentrum nach Polch eingeladen. In ungezwungener, gemütlicher Atmosphäre erzählten die Frauen von ihren Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Integration gemacht haben. Für sie war es oft ein sehr schwieriger Weg aus ihren Heimatländern nach Deutschland. Denn für viele Familien bedeutet Flucht die absolute Entwurzelung aus vertrauten Familienstrukturen, aus bekannten Werte- und Normmustern. Heute sind die Frauen froh in Deutschland zu leben, weil hier kein Krieg herrscht, ihre Kinder zur Schule gehen und lernen können. Sie sind in Sicherheit, und es gibt wieder eine Zukunft für ihre Familien.
An dem Gruppenangebot nahmen Frauen aus Syrien und Afghanistan teil. Die Inhalte des Erzählcafés wurden von Sprach-Mittlerinnen begleitet und ins Arabische und in Farsi übersetzt, sodass alle Frauen am Gespräch teilnehmen konnten. Birgitt Loser-Hees und Christa Fröhlich bedankten sich bei den Frauen für die offene Gesprächsrunde und die vielen Gedanken, die sie formuliert hatten. Die Fachstelle Frühe Hilfen, eine Kooperation von Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Evangelischer Kirchengemeinde Maifeld, wird maßgeblich vom Kreis Mayen-Koblenz finanziert.
Weitere Infos: www.fruehehilfen-myk.de.
Pressemitteilung der
Caritas
