Allgemeine Berichte | 01.03.2016

Verabschiedungsraum im Ev. Stift wurde seiner Bestimmung übergeben

Angemessen und in Würde Abschied nehmen

Viel Geld gab es vom Freundeskreis (Vorsitzender Werner Kern, r.) und vom Fördererverein (Vorsitzender Prof. Reinhard Hülse, 2. v.l.) für den Abschiedsraum. Stellvertretend für alle Beteiligten bedankten sich Prof. Ralph Naumann, Oberärztin Claudia Lichau und vom Ethikkomitee die Vorsitzende Iris Hoppe (v.l.). privat

Koblenz. In einem Krankenhaus erhalten Kranke Hilfe, aber auch das Sterben gehört zum Alltag einer Klinik. Umso wichtiger ist es deshalb, Angehörigen und Freunden eines Verstorbenen ein Abschiednehmen in Würde und angemessener Umgebung zu ermöglichen.

Nach einem jahrelangen, durch Bauarbeiten bedingten Provisorium hat das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Ev. Stift St. Martin nun mit der Schaffung eines Verabschiedungsraumes einen entscheidenden Schritt getan. Im Sockelgeschoss ist ein Raum entstanden, der mit seinem Ambiente den Ansprüchen eines würdevollen Abschiednehmens Rechnung trägt. Er ist mit einer Glaswand, in die Schilfrohre eingearbeitet sind, zweigeteilt. Im vorderen Bereich befinden sich eine Garderobe und Sitzmöbel. Im hinteren Bereich erwartet die Trauergäste der Katafalk, auf dem der Verstorbene aufgebahrt wird. Der Katafalk ist drehbar, sodass seine Ausrichtung der jeweiligen Glaubenszugehörigkeit des Verstorbenen angepasst werden kann – nach Osten, nach Mekka oder nach Jerusalem. Ein stilisiertes Kreuz an der Wand verbindet mit dem christlichen Glauben.

In einer Feierstunde fand die Einweihung und Einsegnung des Abschiedsraumes statt. Sie wurde in ökumenischer Verbundenheit von den Krankenhausseelsorgern Birgit Iversen-Hellkamp, Josef Schmitt und Frank Lahnstein gestaltet. Ebenso richteten der Ärztliche Direktor im Ev. Stift, Prof. Ralph Naumann, die Vorsitzende des Ethikkomitees, Iris Hoppe, und Oberärztin Claudia Lichau Worte des Dankes an alle, die bei der Planung und Durchführung des Projektes mitgearbeitet hatten. Und auch an diejenigen, die den neuen Raum in einer ganz schweren Abschiedsstunde nutzen werden, ging eine Botschaft: Möge ihnen Kraft und Trost zuteilwerden. Für die jüdische Kultusgemeinde in Koblenz sprach Kantor Joseph Pasternak Segensworte in hebräischer Sprache.

Die Kosten für die Baumaßnahmen, die sich auf über 40.000 Euro belaufen, sind zum großen Teil durch Spenden finanziert. So wurden symbolisch bei der Einweihung zwei Schecks überreicht: der Fördererverein des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein übergab 9.380 Euro, der Freundeskreis Ev. Stift St. Martin sogar 21.500 Euro. Geld, so glauben beide Vereine, das gut angelegt ist.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum

Mittelrhein

Viel Geld gab es vom Freundeskreis (Vorsitzender Werner Kern, r.) und vom Fördererverein (Vorsitzender Prof. Reinhard Hülse, 2. v.l.) für den Abschiedsraum. Stellvertretend für alle Beteiligten bedankten sich Prof. Ralph Naumann, Oberärztin Claudia Lichau und vom Ethikkomitee die Vorsitzende Iris Hoppe (v.l.). Foto: privat

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