Angsthase mit großer Klappe
Jack Russell Terrier Freddy sucht Fans der Rasse, die mit ihm zusammen lernen wollen
Koblenz. Die größte Angst, die Jack Russel Terrier Freddy, ein etwa vier Jahre alter kastrierter Rüde, wohl hat, ist, dass man merken könnte, was für ein kleiner Angsthase er in Wirklichkeit ist. So verbirgt er mit ganz viel Pöbelei sein Inneres. Freddy hat eine vermeintlich große Klappe und gibt gerne, oft und ungebeten seine Kommentare zur Sachlage ab.
Nun könnte man sagen, das macht ja nichts, er ist schließlich nur eine halbe Portion. Aber es macht eben doch etwas, denn Freddy traut Menschen einfach nicht zu, dass sie die Dinge, die einem beim Spaziergang begegnen (Hunde, Passanten), richtig regeln. Also muss Fredy eingreifen, indem er sich schon von Weitem lautstark bemerkbar macht.
Wenn man Grenzen setzt, reagiert Freddy sofort
Aber er reagiert sofort und umgehend auf Eingrenzung seiner Menschen; wenn diese vernünftig Grenzen setzen und nicht nur an der Leine ziehen, kann Freddy ein Lämmchen mit Riesenohren sein.
Freddy, der mit Sicherheit die Ohren eines Schäferhundes abbekommen hat, hat wirklich viel Potenzial. Er ist seelisch robust, lernt schnell und gerne, hat generell ein gutes Sozialverhalten mit anderen Hunden.
Viel Auslauf ist ein Muss
Er ist natürlich lebhaft und braucht auch als Winzling viel Auslauf und Auslastung. Er will ernst genommen und wie ein richtig großer Hund behandelt werden. Er mag es nicht, wenn er sofort beim Kennenlernen angefasst wird; kommt die Hand unbedacht von oben, kann er auch mal danach schnappen. Bisher war das allerdings nur ein Abschnappen, immer unblutig und nicht sehr heftig, aber ein eindeutiges Zeichen von ihm. Freddy ist kein Jedermannshund, eigentlich hat er recht, denn ein Hund muss sich nicht von jedem fremden Menschen gleich streicheln lassen.
Ein Energiebündel, das schnell und gerne lernt
Der Jack Russell-Rüde kann Gelerntes sehr schnell umsetzten, er begreift schnell, lernt gerne und braucht Menschen, die ebenso gerne mit einem Hund lernen. Er ist absolut nichts für Menschen, die einfach nur einen Hund haben wollen und nicht zusammen mit ihm arbeiten. Freddy ist witzig, fast immer gut gelaunt, spritzig, voller Energie und Einfälle. Er geht eine enge Bindung mit seinem Menschen ein und ist der Typ, der alles für seinen Menschen tun würde.
Kinder sollten schon älter sein, ab etwa 13 Jahren, und Katzen und Kleintiere sollten natürlich nicht in seiner neuen Familie wohnen. Gerne darf ein souveräner Ersthund vorhanden sein.
Interessenten, die Freddy gerne kennenlernen möchten, wenden sich an Kirstin Höfer unter Kirstin.Höfer@Tierheim-Koblenz.de.
