Allgemeine Berichte | 08.11.2024

Erfolgreicher Start der Bauarbeiten an der Moselbrücke Zell

Anpassungen der Ampelschaltungen zur Optimierung des Verkehrsflusses

Notdienste können Ampelanlage für Einsätze fernsteuern

Symbolbild. Foto: Foto-Ruhrgebiet - stock.adobe.com

Kreis Cochem-Zell. Die am 2. November 2024 gestarteten Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktionen an der Moselbrücke Zell im Verlauf der B 53 sind zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut angelaufen. Nach Anpassung der Ampelschaltung im Probebetrieb der Verkehrsführung rollt der Verkehr im Regelbetrieb nun ohne Probleme.

In diesem Zusammenhang möchte der LBM Cochem-Koblenz darauf hinweisen, dass eine computersimulierte Ampelschaltung mit Betrachtung der Verkehrsströme das individuelle Verhalten der Verkehrsteilnehmer nicht komplett abbilden kann. Von daher müssen bei komplexen Ampelschaltungen - wie hier - regelmäßig Anpassungen zu Beginn vorgenommen werden. So wurden in der Probephase insbesondere die Räumzeiten auf der Brücke, die Belegzeiten der Videomessfelder und im Weiteren auch die Freigabezeiten der Pförtneranlange angepasst, so dass nach Möglichkeit der Kreisverkehr auf der Zeller Seite nicht blockiert wird.

Zum besseren Verständnis für alle Verkehrsteilnehmer wurde zudem die Pförtneranlage mit entsprechenden erläuternden Schildern ausgestattet. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit läuft nun auch hier der Verkehr reibungslos.

Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan. Derzeit werden die Aussparungen im Beton der Brücke hergestellt. Der Beton wird erschütterungsfrei im Hochdruckverfahren abgetragen. Bei dieser Vorgehensweise wird die im Bauwerk vorhandene Betonstahlbewehrung nicht beschädigt; diese kann nach Herstellung der Aussparung weiter genutzt werden. Diese Arbeiten erfolgen im Schutze von Einhausungen und sind von daher für den Verkehrsteilnehmer nicht sichtbar.

Aktuelle Informationen, insbesondere zur Verkehrsführung, können stets dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.

Die vorhandenen Übergänge werden gegen mechanische Dehnfugen mit Lärmminderungsplatten ausgetauscht. Dehnfugen dienen in Brücken dazu, die aufgrund von Temperatur und Verkehr auftretenden Bewegungen des Brückenbauwerks schadensfrei aufnehmen zu können. Aufgrund ihrer dynamischen Belastung sind Dehnfugen Verschleißteile, die planmäßig in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden müssen, um die Nutzung der Brücke dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Die Instandsetzungsmaßnahme erfolgt insgesamt in drei Bauphasen; begonnen wurde am Kreisverkehr in Zell-Kaimt. Während der gesamten Bauzeit zum Austausch der Fahrbahnübergänge (Bauphasen I - II) wird der Verkehr mittels Ampelanlage einspurig an den Baumaßnahmen vorbeigeleitet.

Den Notdiensten ist es möglich, im Einsatzfall die Ampelanlage aus der Ferne auf Rot zu schalten, um ein Durchfahren zu ermöglichen. Hierdurch kann es im Falle von derartigen Rettungseinsätzen für den einzelnen Verkehrsteilnehmer zu längeren Wartezeiten an der Ampel kommen. Seitens der Rettungsdienste wurde bereits signalisiert, dass nur abhängig vom Einsatzfall und der vorhandenen Verkehrsbelastung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werde. Hierdurch sollen weitere Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden werden.

In der letzten Bauphase III wird die Brücke für ein Wochenende voll gesperrt. Im Zuge dieser Vollsperrung wird die gesamte Asphaltfläche auf dem Bauwerk erneuert. Der Schwerverkehr wird in dieser Bauphase großräumig umgeleitet. Nähere Informationen zu dieser Vollsperrung erfolgen vor Beginn dieser Arbeiten mittels gesonderter Pressemeldung.

Wie bereits mitgeteilt, werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis April 2025 andauern. Dabei ist es für den LBM von besonderer Bedeutung, die Einschränkungen für den Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt auch für die Gewerbetreibenden vor Ort so gering wie möglich zu halten. Über die weitere Entwicklung der Baumaßnahme wird der LBM jeweils zeitnah informieren.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet insofern um Verständnis für diese notwendige Instandsetzungsmaßnahme. Sie dient der langfristigen Substanzerhaltung dieser wichtigen Moselbrücke.

Pressemitteilung LBM Cochem-Koblenz

Symbolbild. Foto: Foto-Ruhrgebiet - stock.adobe.com Foto: Foto-Ruhrgebiet - stock.adobe.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dachdecker (m/w/d)
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Titelanzeige
10 Jahre Nowi
Biergarteneröffnung
Betriebsferien Mai 2026
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
28

Die DB InfraGO informiert über das geplante Bauprogramm und den Ersatzverkehr

Infomobiltour zur Generalsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer

Region. Die DB InfraGO startet in knapp zwei Monaten mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 160 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen.

Weiterlesen

Symbolbild.
16

Vier neue Windräder werden in der Gemeinde Sarmersbach gebaut und betrieben

Für mehr Ökostrom: SGD Nord genehmigt neue Windräder im Kreis Vulkaneifel

Vulkaneifel. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anzeige Show Alive
Grünpflegedienst
Aktionstage 5.-7. Mai
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Zukunft trifft Tradition KW 18
10 Jahre NoWi
Innovatives rund um Andernach
Anzeige KW 18