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Anspruchsvolle Aufgaben forderten die Nachwuchshelfer

Viel Spaß und spannende Wettkämpfe beim Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes

10.05.2017 - 16:30

Das Jugendrotkreuz (JRK) veranstaltete in Brohl seinen diesjährigen Kreiswettbewerb. Unter strahlend blauem Himmel konnten die Aufgaben auf dem Gelände der Grundschule, dem benachbarten Feuerwehrgerätehaus, auf dem Kirchplatz, dem Marktplatz und am Rheinufer bewältigt werden. Mit viel Spaß und dem olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“ lieferten sich die altersgerecht aufgeteilten Kinder und Jugendlichen in der Stufe I (6-12 Jahre) und Stufe II (13-16 Jahre) einen fairen Wettbewerb.

Kreis Ahrweiler. Insgesamt absolvierten rund 100 Kinder und Jugendliche, verteilt auf fünf Gruppen in Stufe I, fünf Gruppen in Stufe II den anspruchsvollen Wettbewerb. Weitere 50 Kräfte waren für die Organisation des Wettbewerbs, als Verletztendarsteller und Schiedsrichter im Einsatz. Die zentrale Verpflegungsgruppe des DRK-Ortsvereins Weibern sicherte traditionell das leibliche Wohl der Wettkampfgruppen. Der alljährlich stattfindende Kreiswettbewerb stellt die vielfältigen Aufgabenbereiche des JRK dar. Von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsretter überzeugten sich auch Bernd Weidenbach, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, und Ortsbürgermeister Michael Schäfer während eines Rundgang mit der stellvertretenden JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender. Den größten Teil des Wettbewerbs bildeten die Erste Hilfe-Aufgaben. Hier waren unter anderem akutes Nasenbluten, Knöchelverletzungen oder eine stark blutende Unterarmwunde zu versorgen. Dass die Nachwuchsretter die lebensrettenden Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung beherrschen, stellten sie ebenfalls unter Beweis.

In den weiteren Wettbewerbsteilen demonstrierten die JRK-ler, dass sie nicht nur Pflaster kleben und Verbände anlegen können. Im musisch-kulturellen und im sozialen Bereich stand dieses Jahr das Thema „Feuerwehr“ auf dem Plan. Die Feuerwehr Brohl hatte sich für den Wettbewerb eigene Aufgaben, wie etwa Zielschießen mit einem Wasserstrahl aus einem Handfeuerlöscher, ausgedacht und die fachlich versierten Schiedsrichter gestellt. Im Bereich Sport und Spiel war bei lustigen Aufgaben die Geschicklichkeit der Kinder und Jugendlichen gefragt. Um mögliche Leerlaufzeiten zwischen den Wettbewerbsstationen aufzufüllen, stand mit dem Spielmobil der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Bad Breisig auf dem Schulhof ein umfangreicher Spielparcours zur Verfügung. Ergänzt wurde das Beschäftigungsangebot durch eine große Hüpfburg, die von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG) Andernach zur Verfügung gestellt wurde.

Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Friedhelm Münch und Karl-Heinz Bernardy, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, verkündeten Sina Faßbender und JRK-Kreisleiter Benjamin Bauschke die mit Spannung erwarteten Ergebnisse. Karl-Heinz Bernardy freute sich über die hohe Teilnehmerzahl und die erreichten Ergebnisse, die die Qualität der Jugendarbeit des JRK unterstreiche. Friedhelm Münch bedankte sich in einer kurzen und launigen Rede für den gemeinnützigen Einsatz der Kinder und Jugendlichen und deren Engagement. Wie am Vormittag bereits die Bürgermeister überreichte auch Kreisbeigeordneter Münch im Rahmen der Vereinsförderung einen Zuschuss zur Deckung der Veranstaltungskosten. In der Altersstufe I der 6-12-jährigen belegten die Bad Breisiger „Helping Hands – Next Generation“ den fünften Platz hinter den ebenfalls aus Bad Breisig stammenden „Helfenden Händchen“. Den dritten Platz sicherten sich die „Rettungskids“ aus Sinzig, der zweite Platz ging an die Gruppe „Rote Zwerge“ aus Niederzissen. Den ersten Platz erreichten die „Rettungssmileys“ aus Wehr.

In der Altersstufe I der 13-16-jährigen kamen die „Adrenalinkids“ aus Sinzig auf den fünften Platz hinter den viertplatzierten „Krümmelmonster“ aus Weibern. Platz drei erkämpften sich die „Sunny’s“ aus Wehr, „Die Frosties“ aus Remagen erreichten den zweiten Platz. Die Bad Breisiger „Helping Hands“ sicherten sich den ersten Platz. Die Gruppen auf den ersten beiden Plätzen der jeweiligen Altersstufe werden am 25. Juni 2017 den Kreis Ahrweiler beim JRK-Bezirkswettbewerb des DRK-Bezirksverbandes Koblenz in Buchholz/ Hunsrück vertreten.

DRK-Kreisverband Ahrweiler

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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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