Allgemeine Berichte | 10.05.2017

Anspruchsvolle Aufgaben forderten die Nachwuchshelfer

Viel Spaß und spannende Wettkämpfe beim Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes

Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Friedhelm Münch und Karl-Heinz Bernardy, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler (Mitte), verkündeten JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender (re. außen) und JRK-Kreisleiter Benjamin Bauschke (li. außen) den rund 100 Teilnehmern die mit Spannung erwarteten Ergebnisse.Thorsten Trütgen)

Das Jugendrotkreuz (JRK) veranstaltete in Brohl seinen diesjährigen Kreiswettbewerb. Unter strahlend blauem Himmel konnten die Aufgaben auf dem Gelände der Grundschule, dem benachbarten Feuerwehrgerätehaus, auf dem Kirchplatz, dem Marktplatz und am Rheinufer bewältigt werden. Mit viel Spaß und dem olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“ lieferten sich die altersgerecht aufgeteilten Kinder und Jugendlichen in der Stufe I (6-12 Jahre) und Stufe II (13-16 Jahre) einen fairen Wettbewerb.

Kreis Ahrweiler. Insgesamt absolvierten rund 100 Kinder und Jugendliche, verteilt auf fünf Gruppen in Stufe I, fünf Gruppen in Stufe II den anspruchsvollen Wettbewerb. Weitere 50 Kräfte waren für die Organisation des Wettbewerbs, als Verletztendarsteller und Schiedsrichter im Einsatz. Die zentrale Verpflegungsgruppe des DRK-Ortsvereins Weibern sicherte traditionell das leibliche Wohl der Wettkampfgruppen. Der alljährlich stattfindende Kreiswettbewerb stellt die vielfältigen Aufgabenbereiche des JRK dar. Von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchsretter überzeugten sich auch Bernd Weidenbach, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, und Ortsbürgermeister Michael Schäfer während eines Rundgang mit der stellvertretenden JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender. Den größten Teil des Wettbewerbs bildeten die Erste Hilfe-Aufgaben. Hier waren unter anderem akutes Nasenbluten, Knöchelverletzungen oder eine stark blutende Unterarmwunde zu versorgen. Dass die Nachwuchsretter die lebensrettenden Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung beherrschen, stellten sie ebenfalls unter Beweis.

In den weiteren Wettbewerbsteilen demonstrierten die JRK-ler, dass sie nicht nur Pflaster kleben und Verbände anlegen können. Im musisch-kulturellen und im sozialen Bereich stand dieses Jahr das Thema „Feuerwehr“ auf dem Plan. Die Feuerwehr Brohl hatte sich für den Wettbewerb eigene Aufgaben, wie etwa Zielschießen mit einem Wasserstrahl aus einem Handfeuerlöscher, ausgedacht und die fachlich versierten Schiedsrichter gestellt. Im Bereich Sport und Spiel war bei lustigen Aufgaben die Geschicklichkeit der Kinder und Jugendlichen gefragt. Um mögliche Leerlaufzeiten zwischen den Wettbewerbsstationen aufzufüllen, stand mit dem Spielmobil der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Bad Breisig auf dem Schulhof ein umfangreicher Spielparcours zur Verfügung. Ergänzt wurde das Beschäftigungsangebot durch eine große Hüpfburg, die von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG) Andernach zur Verfügung gestellt wurde.

Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Friedhelm Münch und Karl-Heinz Bernardy, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, verkündeten Sina Faßbender und JRK-Kreisleiter Benjamin Bauschke die mit Spannung erwarteten Ergebnisse. Karl-Heinz Bernardy freute sich über die hohe Teilnehmerzahl und die erreichten Ergebnisse, die die Qualität der Jugendarbeit des JRK unterstreiche. Friedhelm Münch bedankte sich in einer kurzen und launigen Rede für den gemeinnützigen Einsatz der Kinder und Jugendlichen und deren Engagement. Wie am Vormittag bereits die Bürgermeister überreichte auch Kreisbeigeordneter Münch im Rahmen der Vereinsförderung einen Zuschuss zur Deckung der Veranstaltungskosten. In der Altersstufe I der 6-12-jährigen belegten die Bad Breisiger „Helping Hands – Next Generation“ den fünften Platz hinter den ebenfalls aus Bad Breisig stammenden „Helfenden Händchen“. Den dritten Platz sicherten sich die „Rettungskids“ aus Sinzig, der zweite Platz ging an die Gruppe „Rote Zwerge“ aus Niederzissen. Den ersten Platz erreichten die „Rettungssmileys“ aus Wehr.

In der Altersstufe I der 13-16-jährigen kamen die „Adrenalinkids“ aus Sinzig auf den fünften Platz hinter den viertplatzierten „Krümmelmonster“ aus Weibern. Platz drei erkämpften sich die „Sunny’s“ aus Wehr, „Die Frosties“ aus Remagen erreichten den zweiten Platz. Die Bad Breisiger „Helping Hands“ sicherten sich den ersten Platz. Die Gruppen auf den ersten beiden Plätzen der jeweiligen Altersstufe werden am 25. Juni 2017 den Kreis Ahrweiler beim JRK-Bezirkswettbewerb des DRK-Bezirksverbandes Koblenz in Buchholz/ Hunsrück vertreten.

DRK-Kreisverband Ahrweiler

Wie man eine Knöchelverletzung fachgerecht versorgt, präsentierten die Jugendrotkreuzler bei einer Gruppenaufgaben am Brohler Rheinufer. Die Schiedsrichter des JRK-Kreiswettbewerbs beobachteten die Hilfeleistungen aufmerksam.

Wie man eine Knöchelverletzung fachgerecht versorgt, präsentierten die Jugendrotkreuzler bei einer Gruppenaufgaben am Brohler Rheinufer. Die Schiedsrichter des JRK-Kreiswettbewerbs beobachteten die Hilfeleistungen aufmerksam.

Zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Friedhelm Münch und Karl-Heinz Bernardy, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler (Mitte), verkündeten JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender (re. außen) und JRK-Kreisleiter Benjamin Bauschke (li. außen) den rund 100 Teilnehmern die mit Spannung erwarteten Ergebnisse.Fotos: Thorsten Trütgen)

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Recht und Steuern
Andernach schmeckt
Verkäufer scheitern am Kaufpreis
schlüsselfertiger Badausbau
Verkäufer(in)
Stellenanzeige MFA
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Empfohlene Artikel
Mitten in der Altstadt von Koblenz, dort wo Touristen und Einheimische gerne stehen bleiben, steht er: der Schängelbrunnen.
38

Koblenz. Seit 1941 plätschert er auf dem Willi-Hörter-Platz in der Altstadt vor sich hin. Oder besser gesagt: er spuckt sich tapfer durch die Jahrzehnte. Dieser Brunnen ist aber kein stilles Wasserspiel, sondern wie ein echter Koblenzer ein wahres Original. Original: frech, unbeeindruckt und leicht verschmitzt. Lesen Sie den kompletten Artikel im BLICK aktuell-RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Mit dem 1. Juli 2026 endete eine prägende Ära am St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach.
137

Andernach. Nach vielen Jahren engagierter und vorausschauender Arbeit verabschiedete sich Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn in den Ruhestand. Sie hinterlässt einen modernen Gesundheitscampus, der wirtschaftlich solide aufgestellt ist und sich den Herausforderungen eines sich tiefgreifend wandelnden Gesundheitswesens mit einer klaren Zukunftsstrategie stellt. Lesen Sie den kompletten Artikel im BLICK aktuell-RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.ocm
514

Ein richtiger Schritt oder völliger Unsinn - oder kommt es am Ende doch ganz anders? Macht mit bei unserer großen Umfrage?

Umfrage: Vorschlag zur Minijob-Abschaffung: Was haltet ihr davon?

Die Zukunft der Minijobs wird derzeit kontrovers diskutiert. Im Raum steht eine Reform, nach der geringfügige Beschäftigungen künftig weitgehend in reguläre sozialversicherungspflichtige Jobs überführt werden könnten. Befürworter sehen darin einen Gewinn für die Altersvorsorge und die Sozialkassen, Kritiker befürchten Nachteile für Beschäftigte und Arbeitgeber.

Weiterlesen

Elmar Lersch (l.) Vorsitzender des MIT Kreisverband Ahrweiler und Detlef Odenkirchen, stellv. Vorsitzender MIT-Kreisverband Ahrweiler und Vorsitzender des MIT-Bezirksverbands Koblenz Montabaur, machen sich Sorgen über das Vorhaben der Reformpolitik im Land. Sind diese berechtigt?
521

Lersch/Odenkirchen: „Die Abschaffung von Minijobs schafft keine bessere, sondern vernichtet niederschwellige, legale und abgesicherte Beschäftigung.

MIT zur geplanten Mini-Job-Abschaffung: „Wer mitarbeiten will, wird bestraft!“

Kreis Ahrweiler. Für den deutschen Mittelstand sind Minijobs ein essenzielles Instrument der flexiblen Personalplanung. Sie ermöglichen es den Unternehmen, kurzfristige Auftragsspitzen abzudecken, ohne langfristige Fixkosten aufzubauen. In Branchen wie der Gastronomie, im Handel oder im Handwerk sichern diese flexiblen Aushilfen oft die Wettbewerbsfähigkeit. Auch für den Mittelstand im Kreis Ahrweiler wäre eine solche Entscheidung fatal.

Von Detlef Odenkirchen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen