Allgemeine Berichte | 08.06.2020

Freundeskreis Neuwied-Matara e. V.

Arbeit am Schulprojekt in Zeiten von Corona

Asheesha hat endlich ein Bett, selbst wenn die kleine Schwester auch da drin schlafen wird. Foto: privat

Neuwied. Vorsichtsmaßnahmen, Einschränkungen,....all das bestimmt die Corona-Zeit auch am Indischen Ozean. Der Kontakt zwischen dem Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. und dem Anura College mit seinen Lehrern und Schülern, der in diesem Jahr - aus bekannten Gründen - nicht persönlich stattfinden kann, muss eben über Whatsapp oder E-mails laufen. Aber auch das ist glücklicherweise mit einem Lehrer und einer Lehrerin möglich. Briefe können wieder geschrieben und versandt werden, was bis vor kurzem noch verboten war. So hoffen die deutschen Paten wieder auf Post von ihren Schützlingen, egal ob in Singhalesisch oder Englisch, vielleicht auch mit ein paar deutschen Wörtchen, die noch vom Deutschunterricht der letzten Jahre in den kleinen Gehirnrinden bewahrt werden konnten.

Die junge Schülerin Asheesha hat dank des Koordinators, Mr. Ruwan, der für den Einkauf und Transport sorgte, und den, Ehepaar Ernerth aus Neuwied, die das Geld dafür als Extraspende überwiesen haben, mittlerweile ihr lang ersehntes Bett samt Matratze erhalten. Auch zu erwähnen sich die anderen Paten, die mit einer Sonderzuwendung diese schwierige Zeit etwas abfedern und ihren Patenkindern und deren Familien für einige Monate ein kleines Plus auf das reguläre Stipendium drauf zahlen. Und damit niemand dabei vergessen wird, hat der Freundeskreis bei allen Patenkindern für Mai, Juni und Juli auch noch etwas „aufgestockt“.

Zwar versucht man am Anura College jetzt auch viel „online“ zu unterrichten, doch wie das für die ärmsten Familien aussieht, zu denen die gut 40 Patenkinder des Freundeskreises gehören, kann man sich vorstellen. Hier müssen die Arbeitsaufträge doch an der Schule abgeholt werden, was sicher nicht so problematisch ist, wenn man in der Nähe wohnt. Mit Schutzmasken und bei nur kurzer Aufenthaltsdauer ist der Besuch der Schule möglich und erlaubt. Und dann muss das Material zu Hause bearbeitet werden.

Die Patenkinder, die fernab von der Schule wohnen, gehören wieder zu den Benachteiligten. Selbst, wenn ein Endgerät vorhanden sein sollte, sind die Empfangs- und Sendebedingungen schwierig und oft zeitlich begrenzt. Regulärer Unterricht vor Ort kann noch nicht stattfinden, und alle Lehrer müssen sich bemühen, Unterrichtsmaterialien zur Verfügung zu stellen und auch allen Schülern zugänglich zu machen. Eines ist sicher: Das wird nicht in allen Fällen klappen.

So oder so, der Tagesablauf ist ein ganz anderer als zu normalen Schulzeiten. Das gibt aber auch mehr Möglichkeiten für kleine Freizeitaktivitäten, das Malen von Bildern oder das Campen im Hof.

Der Freundeskreis Neuwied-Matara e. V. freut sich sehr über jede Unterstützung und bittet um Spenden, für die es selbstverständlich eine Bescheinigung gibt. Stichwort: „Coronahilfe - Matara“, IBAN DE 58 57450120 00 30041800.

Asheesha hat endlich ein Bett, selbst wenn die kleine Schwester auch da drin schlafen wird. Foto: privat

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