Freundeskreis Römerkanal
Archäologie vor Ort
Rheinbach. Der Freundeskreis Römerkanal e.V. organisiert am Samstag, 16. März, eine Veranstaltung unter dem Titel „Archäologie vor Ort“ an der Doppelleitung in Hürth-Hermülheim. Der Gastredner dieser Veranstaltung ist Prof. Dr. Klaus Grewe, der als wissenschaftlicher Berater und Beisitzer des Freundeskreises tätig ist.
Das Thema der Veranstaltung dreht sich um die antike Wasserversorgung der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), die in drei Phasen entwickelt wurde. Die erste Wasserversorgungsleitung, erbaut um das Jahr 30 n. Chr., diente ursprünglich der Versorgung der Civitas Ubiorum. Mit der Gründung der Kolonie um das Jahr 50 n. Chr. wurde diese Leitung erweitert.
Ein bedeutender Abschnitt der römischen Wasserleitung, der Römerkanal aus der Eifel, begann ab 80/90 n. Chr., die CCAA mit Wasser zu versorgen. Eine Ausgrabung im Jahr 1961 legte in Hürth-Hermülheim eine doppelstöckige Leitung frei, die anschließend sorgfältig restauriert wurde. Der ausgezeichnete Zustand beider Leitungen zeugt von der außerordentlichen Baukunst der römischen Ingenieure.
Während der Veranstaltung wird auf die römischen Bautechniken eingegangen. Der Treffpunkt für interessierte Teilnehmer ist um 14 Uhr am Parkplatz der Friedrich-Ebert-Schule (Realschule) in Hürth-Hermülheim.
Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Stefanie Scherer von der Stadt Rheinbach zur Verfügung (Tel.: 0 22 26/91 75 07 oder per E-Mail an stefanie.scherer@stadt-rheinbach.de).
BA
