Allgemeine Berichte | 10.09.2016

Der Eifelverein Sinzig unternahm eine „Mosel-Erlebniswanderung“

Atemberaubende Ausblicke entlohnen für steile Anstiege

Ein „harter Kern“ von zehn Wanderern bewältigte die 24 Kilometer langen Strecke

Bei der Einkehr waren alle Teilnehmer trotz großer Anstrengungen stolz auf ihre Leistung. privat

Sinzig. Es gibt Wanderungen, die man nicht vergisst. Bei dieser Tour mit Wanderführer Guido Reckhaus war der Name der Wanderung Programm. Viele Erlebnisse prägten diese Strecke, die zehn Wanderinnen und Wanderer des Sinziger Eifelvereins bewältigt haben. Mit der Bahn reiste man von Sinzig über Koblenz bis nach Löf an der Mosel. Die Tourengänger konnten sich an diesem Tag über bestes Wanderwetter freuen. Gleich zu Beginn der Wanderung folgten die Eifelfreunde im Kehrbachtal dem alt-ehrwürdigen Sieben-Fußfälle-Kreuzweg, der bis zu einer Kapelle steil anstieg. Die Kräfte waren noch frisch und der Pfad wurde sportlich gemeistert. Nun durchquerte die Gruppe, dem Moselhöhenweg folgend, ausgedehnte Wiesen, die von der Morgensonne beschienen wurden. Ein Stück weit wanderte man bergab ins Katteneser Mühltal. Hier konnte die kleine Schar ein historisch einmaliges Zeugnis der Mühlenromantik erleben. Die Mühlräder stehen zwar still, aber einige der Mühlen wurden zu attraktiven Wohnanwesen ausgebaut. Die Wasserkraft des Mühlbachs diente einst nicht nur zum Mahlen von Getreide, sondern auch der Herstellung von Gips, Öl und Gerberlohe. Eine besondere Fauna und Flora zeichnen dieses Tal aus. Nach Erreichen von Kattenes und dem Flachsbachtal lenkten die Wandervögel die Schritte wieder bergan, hoch zum Ausoniusstein mit seinem traumhaften Ausblick. Der Ausoniusstein ist ein Aussichtspunkt bei Lehmen. Der Name erinnert an den römischen Dichter Ausonius, der im Jahre 371 in seiner „Mosella“ die Mosellandschaft beschrieben hat. Der Fernblick vom Ausoniusstein ist wirklich eines Dichters würdig.

Anspruchsvolle Wanderwege wurden gemeistert

Weiter wanderte man über Lehmen nach Gondorf. Die dortige Flussburg „Schloss von der Leyen“ war einst Stammsitz des Fürstengeschlechts gleichen Namens. Eindrucksvoll war auch der Blick auf die Nieder- und Oberburg und die bemerkenswerte Matthiaskapelle in Kobern. An der Moselgoldbrücke wäre ein Wanderweg normaler Länge zu Ende gewesen. Aber da der Wanderführer die Mittagsrast bei der Aussichtshütte „Felicia Mosella“ in Aussicht gestellt hatte, wollten alle weiter und dorthin. Nach dem extrem steilen Aufstieg waren alle „platt“, aber der atemberaubende Ausblick und ein frisches Lüftchen sowie Verpflegung und Getränke aus dem Rucksack erfrischten die zehn Wandersleute. Über die landwirtschaftlich geprägten Höhen ging es dann mit frischer Kraft weiter bis Dieblich-Berg und auf den Schoppenstecherweg, der teilweise wegen umgestürzter Bäume schwer passierbar war. Diese Bäume mussten überklettert oder umgangen werden. Da empfiehlt es sich, dieses Wegstück zu meiden oder den Schoppen erst nachher zu trinken. Aber bei dieser großen Wandertour machte es nur ein Stück des Weges aus. Belohnt wurde die Kraxelei dann im Kondertal mit einer Abschlusseinkehr in der Burgschenke. Hier ließen die Eifelfreunde noch einmal den schönen und an Erlebnissen reichen Wandertag Revue passieren. Alle waren stolz auf ihre Leistung. Der unvergessliche Tag endete mit der Bus- und Bahnfahrt, die die Wanderer wieder nach Sinzig brachte. Im großen Wanderprogramm des Eifelvereins Sinzig findet man sowohl leichte als auch größere Touren. Information über das Angebot unter www.ev-sinzig.de und in dieser Zeitung.

Bei der Einkehr waren alle Teilnehmer trotz großer Anstrengungen stolz auf ihre Leistung. Foto: privat

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