Allgemeine Berichte | 31.05.2017

Tierschutz Siebengebirge appelliert an alle Tierhalter

Auch Tiere leiden unter Sonne und Hitze

Tiere vor Sonneneinstrahlung und Hitze schützen

Eine beispielhafte, artgerechte Kaninchenhaltung - die Tiere haben nicht nur viel Auslauf, Spiel- und Versteckmöglichkeiten, sondern auch Baumschatten in ihrem Freigehege. Familie Staudt

Bad Honnef. Die steigenden Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung können den Organismus von Mensch und Tier belasten. Der Tierschutz Siebengebirge weist auch in diesem Jahr wieder darauf hin, dass besonders oft das überhitzte Auto zur lebensbedrohlichen oder gar tödlichen Falle für Tiere werden kann. Der Innenraum des Pkw´s erhitzt sich schnell auf Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius und das um einen Spalt geöffnete Fenster bringt nicht die gewünschte Kühlung oder Luftzirkulation. Im Fell des Tieres staut sich die Wärme schnell an. Je nach körperlicher Verfassung des Tieres kann dies zum Kollaps oder Hitzetod führen. Passanten, die sehen, dass ein Tier in einem Auto in der prallen Sonne zurückgelassen wurde, dürfen verantwortlich handeln und die Polizei verständigen. Wichtig: Die Sonne wandert schnell und der erst im Schatten geparkte Wagen ist dann plötzlich der Sonneneinstrahlung ausgeliefert.

Deshalb: Keine Tiere im Auto zurücklassen!

Tipps für Hundebesitzer

Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten und hecheln bei hohen Temperaturen, um dadurch ihre Körpertemperatur zu regulieren. Hunde, die extrem stark hecheln, kann man mehrmals am Tag mit einem Tuch nass abreiben. Die Spaziergänge sollten auf die Morgen- und Abendstunden verlegt werden und am besten auf schattigen Wegen verlaufen. Praktisch für unterwegs sind Klapp-Trinkflaschen, um dem Hund so eine Erfrischung zu ermöglichen. Kein Hund sollte bei hohen Temperaturen km-lange Touren am Fahrrad erdulden müssen.

Tipps für Katzen- und Kleintierbesitzer

Katzen verschaffen sich auch über das Hecheln ein wenig Kühlung. Außerdem lecken sie sich, so entsteht am ganzen Körper Verdunstungskälte. Sie legen sich aber auch gerne auf kalten Boden und geben so etwas von ihrer Körpertemperatur ab. Kaninchen und Meerschweinchen sind dagegen extrem hitzeempfindlich. Wenn sie in der Freilandhaltung die Möglichkeit dazu haben, graben sie sich gern eine Kuhle und legen sich dort hinein. Man muss ihnen immer einen Schattenplatz anbieten, am besten Baumschatten. Bei starken Hitzewellen ist es ratsam, die kleinen Nager in den kühlen Flur oder in einem hellen Kellerraum unterzubringen. Beim Aufenthalt der Haustiere in der Wohnung, auf der Terrasse oder im Garten gilt: Über den Tag wandert die Sonne und der auch hier zuerst schattige, kühle Ort kann dann schnell durch die intensive Sonneneinstrahlung zur Hitzefalle werden. Ausreichende Bewegungs- / Ausweichmöglichkeiten und schattenspendende Unterschlüpfe sind für Vögel in Volieren, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Nagetiere ein unbedingtes Muss. Ebenso eine immer mit täglich frischem Wasser gefüllte Tränke! Achten sollte man auch auf die Sonneneinstrahlung bei Aquarien. Die Wassertemperatur kann sich schnell und unbemerkt erhöhen. Sollten Kleintiere in der Hitze beispielsweise zum Tierarzt transportiert werden müssen, kann die Box entweder mit feuchten Tüchern oder mit eingewickelten Kühlaggregaten gekühlt werden. Auch Nutztiere, wie Pferde, Schafe, Kühe leiden unter der Sonne, wenn sie dieser ausgeliefert sind. Für sie ist es unerlässlich, dass ihnen täglich frisches Wasser in einer Tränke oder einem großen Bottich zur Verfügung steht. Außerdem ein natürlicher Schattenplatz unter Bäumen und hohen Sträuchern oder ein Unterstand wichtig. Bei Fragen rund um das Thema Tierschutz erhält man Auskunft über die Vereins-Hotline (07 00) 01 23 08 45 oder aber im Internet auf www.tierschutz-siebengebirge.de. oder www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge.Pressemitteilung

Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e. V.

Eine beispielhafte, artgerechte Kaninchenhaltung - die Tiere haben nicht nur viel Auslauf, Spiel- und Versteckmöglichkeiten, sondern auch Baumschatten in ihrem Freigehege.Foto: Familie Staudt

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