Ferienfreizeit der AWO Bendorf
Auch analog kam keine Langeweile auf
Kinder verbrachten zwei Wochen ohne Handy und Internet in der Natur
Bendorf. Zwei Wochen kein Handy- oder Internetempfang. Zwei Wochen in der Natur. Zwei Wochen wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Das klingt für einige heutzutage sicherlich wie der Anfang eines Horrorfilms. Das geht doch gar nicht.
Falsch: Das geht sehr wohl. Denn das haben bis zu 70 Mädchen und Jungen bei der AWO-Stadtranderholung in den vergangenen Wochen miterlebt. Unter der Federführung von Rüdiger Roth hatte die AWO Bendorf eine Ferienfreizeit im Engerser Waldheim auf die Beine gestellt, die so einiges zu bieten hatte – fernab von Konsolen-, Handy- oder Computerspielen. Die Sechs- bis Zwölfjährigen wurden mit Brett- und Kartenspielen, Tischtennis, Kicker, Fußball, Klettern, Reiten, einer Schnitzeljagd oder dem Bau von Lagern unter dem Motto „Marvel“ auf Trab gehalten. So nebenbei wurden die Kinder auch von der Hundestaffel aus dem Westerwald, der Feuerwehr und dem Bürgermeister besucht. Selbstredend macht so viel Action hungrig. Dank der gut organisierten Küche, um die sich Sabine Letschert maßgeblich kümmerte, musste auch kein Kind mit einem „Loch im Bauch“ nach Hause fahren. Mit der vollwertigen Mittagsverpflegung, Obstsnacks und Eis zwischendurch sowie diversen Abendbroten konnten die Energiereserven wieder aufgeladen werden.
Zum Abschluss der zweiwöchigen Ferienfreizeit hatte die AWO am letzten Tag auch die Eltern zum gemeinsamen Kaffee und Kuchen eingeladen. Eine ideale Plattform, die der 1. Vorsitzende Peter Kirst nutzte, um sich zu bedanken. Insbesondere galt sein Dank den ehrenamtlichen Betreuern, die sich täglich um die Beaufsichtigung und Unterhaltung der Kinder kümmerten und die die kleineren und größeren Ungereimtheiten ausräumten.
Dies waren Rüdiger Roth, Björn Kuppler, Lea Roth, Dominik Pretz, Adrian Rams, Leonie Hancke, Philipp Barth, Alexander Schmidt, Timon Roth, Vanessa Bein, Rhea-Maria Fischer, Aileen Theer und Sabine Letschert. Auch für das nächste Jahr sicherten viele zu, wieder mit dabei zu sein. Im Anschluss an die Worte von Kirst folgte die Siegerehrung für diverse durchgeführte Wettbewerbe, und zur Krönung des letzten Tages hatten auch einige Mädchen der Ferienfreizeit einen Tanz einstudiert, den sie den Eltern gerne vorführten.
Gemütlich klang damit eine erlebnisreiche Freizeit aus, die beweist, dass trotz immer weiter fortschreitender Technik auch eine Stadtranderholung, bewusst ohne viele technische Möglichkeiten, viel Spaß machen kann.