Allgemeine Berichte | 27.09.2017

Ortsausschuss Wormersdorf hatte die Verantwortung

Auch ohne Festzelt war die Kirmes in Wormersdorf gut besucht

Das Geschehen fand diesmal auf dem Schützenplatz und im Schützenhaus sowie im Feuerwehrhaus statt

Fassanstrich für die Wormersdorfer Kirmes: Bürgermeister Stefan Raetz, Ortsvorsteher Klaus Beer und Ortsausschuss-Vorsitzende Martina Zavelberg-Pütz schlugen das erste Fass etwas unorthodox mit einem Aschenbecher an. -JOST-

Wormersdorf. Auch ohne Festzelt war die Kirmes in Wormersdorf mit neuem Konzept ein guter Erfolg. Erstmals hatte der Ortsausschuss unter der Leitung von Martina Zavelberg-Pütz die Verantwortung über die traditionsreiche Veranstaltung übernommen, nachdem der SV Wormersdorf sich personell nicht mehr in der Lage gesehen hatte, die Kirmes weiter auszurichten.

So startete die Kirmes im „Land der Liebe“ gleich mit Pauken und Trompeten, denn vom Fanfarencorps der Landsknechte Wormersdorf unter der Leitung von Bernd „Dille“ Klick begleitet, trugen die Kinder des Dorfes den Pajas im Festzug von der Kirche zum Dorfplatz. Dort wies Martina Zavelberg-Pütz zunächst darauf hin, dass man auch weiterhin versuchen wolle, die Kirmes im Dorf zu lassen und auf eine gute Beteiligung der Wormersdorfer hoffe. Der offizielle Fassanstrich allerdings gestaltete sich etwas unorthodox, denn mangels eines geeigneten Hammers musste Bürgermeister Stefan Raetz das Fass mit einem schweren Aschenbecher anschlagen, was ihm auch schon mit dem zweiten Schlag gelang. Anschließend gab es Freibier für die Erwachsenen und Freijetons für die Fahrgeschäfte für die Kinder.

Gut besucht waren auch der „Rheinische Abend“ auf dem Schützengelände und das Sibbeschröm-Turnier im Feuerwehrhaus. Am Samstag war ein Programm für die ganze Familie vorgesehen, wofür sich die Tomburg-Ritter verantwortlich zeigten. Am Abend spielten die „Lustigen Eifelländer“ zum zünftigen Oktoberfest auf, das sich bis in den frühen Morgen hinzog. Nicht wie sonst in der Pfarrkirche, sondern ebenfalls im Schützenhaus wurde am Sonntag die Heilige Messe gefeiert, wobei der Männergesangverein von 1879 Wormersdorf und die Musikfreunde „Fidelia“ für die musikalische Begleitung sorgten. Anschließend servierten die fleißigen Helfer Kaffee und Kuchen, den die Frauen des Dorfes selbst gebacken hatten, bevor am Nachmittag die designierte Wormersdorfer Kinderprinzessin Johanna Schmidt offiziell von den „Fidelen Burgfrauen“ vorgestellt wurde. Nur wenig später musste der Paias seine Verfehlungen während der Kirmeszeit mit dem Feuertod müssen, bevor „Schmitz Marie“ noch einmal zum Kirmesausklang aufspielte.

JOST

Die Kinder des Dorfes hatten den Paias zum Wormersdorfer Schützenplatz begleitet.

Die Kinder des Dorfes hatten den Paias zum Wormersdorfer Schützenplatz begleitet. Foto: Volker Jost

Das Fanfarencorps der Landsknechte Wormersdorf spielte zur Kirmeseröffnung fetzige Musik.

Das Fanfarencorps der Landsknechte Wormersdorf spielte zur Kirmeseröffnung fetzige Musik. Foto: Volker Jost

Der sportliche Nachwuchs zeigte an der Wurfbude sein Können.

Der sportliche Nachwuchs zeigte an der Wurfbude sein Können. Foto: Volker Jost

Fassanstrich für die Wormersdorfer Kirmes: Bürgermeister Stefan Raetz, Ortsvorsteher Klaus Beer und Ortsausschuss-Vorsitzende Martina Zavelberg-Pütz schlugen das erste Fass etwas unorthodox mit einem Aschenbecher an.Fotos: -JOST- Foto: Volker Jost

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