Allgemeine Berichte | 27.04.2017

Gardetanzsport im RKK soll sportmedizinisch und sportpädagogisch strukturiert werden

Auf Prävention setzen

Verbesserte Ausbildungsmethodik soll geschaffen werden

Vor Kurzem fand ein Sondierungsgespräch zum Thema statt.  privat

Region. Es ist eine Herzensangelegenheit des umtriebigen RKK-Präsidenten Hans Mayer: Er möchte den RKK-Tanzsport hinsichtlich Gesundheitsfragen und Ausbildung reformieren. Dazu lud er den Minister für Inneres und Sport des Landes Rheinland-Pfalz, der wiederum von Herrn Fischer aus dem Innenministerium vertreten wurde, Dr. Michael Freund, Facharzt für Inneres und Sportmedizin, die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, den Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Markus Breidbach sowie den Stellvertreter Peter Labonte, Udo Hoffmann Vorstandsbevollmächtigter der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und vom LkT Saarland Ulla und Olaf Karthein zu einem Sondierungsgespräch ein.

Vonseiten der RKK nahm der Leiter der Tanzturniergeschäftsstelle Helmut Hohl sowie der Geschäftsführer Gerd-Walter Adler teil.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass sich im Bereich des Gardetanzsports, den man zunächst als Breitensport kennt, nur wenig ändern muss. „Hier denken wir über Leitfäden für die Übungsleiter nach, die die entsprechenden Empfehlungen aus Sportmedizin und Sportpädagogik abbilden.“ so Hans Mayer. „Wenn man der Verantwortung gegenüber den Sportlerinnen und Sportler nachkommen möchte, sieht es dann anders aus, sobald man in den Leistungssport hineindenkt“, so der RKK-Präsident. Von Hochleistungssport wird gesprochen, wenn die Sportlerinnen und Sportler der RKK bei Turnieren, den Landesmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft teilnehmen.

Körperliche Auswirkungen im heranwachsenden Alter

Gerade im Hochleistungssport macht sich der RKK-Präsident Sorgen, wenn er die Entwicklung der sportlichen Leistungen beziehungsweise teilweiser Akrobatik in dem Showtanzbereich betrachtet. „Bereits ab dem frühen Kindesalter nehmen Jungen und Mädchen an den Meisterschaften teil. Auch hier werden unter anderem Hebefiguren getanzt. Dabei stellt sich die Frage, wie diese sportliche Tätigkeit sich im heranwachsenden Alter auf den Bewegungsapparat auswirkt. Wir möchten im Breitensport den Trainerinnen und Trainern einen Leitfaden an die Hand geben, wo auf Methodik sowie Sportmedizin hingewiesen wird.“ Für die Ausbilder sollen spezifische Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.

Für den Hochleistungssportbereich, darüber waren sich alle Beteiligten einig, müssen weitergehende sportliche Ausbildungsmöglichkeiten auch unter Beteiligung sportmedizinischer Gesichtspunkte geschaffen werden.

Arbeitsgruppe soll bis Oktober Konzept erarbeiten

Eigens hierfür wurde unter der Leitung von Helmut Hohl eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit diesem Thema befassen und bis Oktober ein Konzept erarbeiten wird.

Abschließend betont der RKK-Präsident, dass er den Trainerinnen und Trainern für ihre bisherige Arbeit seinen Respekt zollt und ihnen dafür auch seinen Dank ausspricht. „Unsere neue Initiative soll nicht als Kritik an dem verstanden werden, was bisher gemacht wurde. Vielmehr möchten wir neueste Erkenntnisse nutzen und zum Wohl unserer Sportlerinnen und Sportler in die zukünftige Arbeit einfließen lassen.“ Es wird nicht so sein, dass generell die C-Lizenz die Voraussetzung für die Trainertätigkeit sein wird, sondern vielmehr soll anhand von Übungsleiterschulungen eine verbesserte Ausbildungsmethodik geschaffen werden.

Vor Kurzem fand ein Sondierungsgespräch zum Thema statt. Foto: privat

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