Städtische Kita Zauberwald in Mendig
Auf Spurensuche im Wald
Walderkundungs-Vormittag brachte den Kindern die Natur näher
Mendig. Naturerlebnisse für Kita-Kinder ergänzen die bestehenden Umweltbildungsangebote des Landkreises Mayen-Koblenz. Kinder des städtíschen Kindergartens Zauberwald in Mendig waren im Rahmen dieses Projektes auf Spurensuche am Hochstein unterwegs, um im Wald auf Spurensuche nach Tieren zu gehen. Die Fachreferentin des Landkreises Mayen-Koblenz für das Projekt „Natur- und Umwelterlebnisse“ für Kindertagesstätten leitete diesen Walderkundungs-Vormittag. Es galt zu erleben und zu erfragen: „Welche Tierarten leben denn in unserem heimischen Wald?“ Beim Waldspaziergang durften die Kinder Ausschau halten, aber bitte leise und rücksichtsvoll, um die Tiere nicht zu stören.
Leider sah die Gruppe keine lebenden Tiere, fand jedoch deren Spuren. Um den Entdeckergeist der Kinder zu stärken, hatte Frau Schweikert bereits im Vorfeld präparierten Tiere - Fuchs, Igel, Iltis, Dachs, Eichhörnchen, Rehkitz und ein Hirschgeweih - entlang des Wanderwegs versteckt. Wie leben diese Tiere, was fressen sie, wie fühlen sie sich an, all das wurde im Gespräch mit der Referentin geklärt. Die Kinder kannten schon sehr viele Einzelheiten über die Tiere. Eichhörnchen können sehr weit springen, der Igel rollt sich zum Schutz vor Feinden ein, der Hirsch braucht sein Geweih zum Kämpfen. Es wurde noch Eicheln und Bucheckern gesammelt. Hier waren die Kinder fachkundige Experten, sie wussten, dass Eichhörnchen Eicheln für ihren Wintervorrat sammeln). Zum Abschluss spielten die Kinder das „Eichhörnchen und Mäuse“-Spiel. Eine Gruppe versteckte als „Eichhörnchen“ die Nüsse und die andere Gruppe als „Mäuse“ musste diese dann wieder aufspüren, was sich als sehr schwierig erwies. Ein erfahrungsreicher Vormittag im Wald ging schnell vorüber und die Waldexperten machten sich mit neuen Eindrücken und Wissen zurück zum Kindergarten.
Wie stachelig ist ein Igel?Fotos: privat
Auch ein präparierter Dachs wurde den Kindern gezeigt.
