Weltladen Linz lobt die Kunden für ihre Treue
Auf Wunsch werden Bestellungen nach Hause geliefert
Der Weltladen selbst ist wieder geöffnet Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr
Linz. Seit inzwischen sieben Jahren gibt es in der Linzer Rheinstraße einen Weltladen, der eine Vielzahl von Produkten aus Fairem Handel in seinem Angebot hat – von Lebensmitteln über Gewürze, Kunsthandwerk bis hin zu Kosmetikartikeln und Textilien. Das Angebot umfasst rund 300 Artikel aus über 30 Ländern.
Von Mitte März bis 27. April waren im Weltladen, wie überall, aufgrund der Corona-Pandemie die Türen geschlossen. Eine Zeit, die nicht wiederkommen muss, wenn sich die Menschen an die Abstandsregel und die Maskenpflicht halten. Hoffentlich!
Vorstand und Mitarbeiter des Weltladens sind froh, dass so viele ihr die Treue gehalten haben. Wäre es nicht möglich gewesen, über Wochen Bestellungen anzunehmen und auszuliefern, wäre das Finanzloch, bei den weiter laufenden finanziellen Verpflichtungen wie Miete, Versicherungen usw. enorm groß gewesen. Daher spricht der Weltladen auch der Linzer Werbegemeinschaft und der Stadtverwaltung ein großes Lob für ihre Marketingmaßnahmen aus, die dazu beigetragen haben, dass es nicht allzu schlimm wurde.
Hoffentlich hat die Bevölkerung in der Coronazeit schmerzlich festgestellt, dass der online-Kauf den Einkauf in den Geschäften nicht ersetzen kann. Denn was wäre eine Innenstadt ohne eine Vielzahl von Geschäften? Tot! In diesem Zusammenhang ist es sehr traurig für den täglichen Einkauf und den Innenstadt-Bummel, dass Karstadt/Kaufhof in den kommenden Monaten in vielen Städten ihre Filialen schließen.
Der Weltladen Linz würde sich, auch nach sieben Jahren seines Bestehens, wünschen, dass sich die Akzeptanz der Bevölkerung, fair gehandelte Produkte zu kaufen, etwas besser entwickelt. Vorsitzender Hans-Joachim Schmitz ist nach wie vor der Meinung, dass jeder fair gehandelt Produkte kaufen kann, obwohl sie im Einzelfall wie z.B. beim Kaffee, etwas teurer sind. Es muss ja, so Schmitz, nicht so sein, dass nur fair gehandelter Kaffee getrunken wird. Wenigstens im Wechsel mit preisgünstigeren Kaffeeprodukten. Aber der Bevölkerung sollte bewusst sein, dass es den Menschen in Entwicklungsländern helfen würde, wenn fair gehandelte Produkte nicht vergessen würden.
Wenn man wissen will, wie vielfältig die Probleme der Menschen in Entwicklungsländern sind, braucht man nur die entsprechenden Fernsehprogramme einzuschalten oder ins Internet zu schauen. Dann wird einem sehr schnell bewusst, dass es uns gut geht und wir nicht vergessen sollten unseren Beitrag dazu zu leisten, dass auch andere Menschen lebenswerte Bedingungen haben.
Einen kleinen Beitrag dazu leistet der Verein Eine-Welt Linz e.V, der Träger des Weltladens ist, mit seinen alljährlichen Geldspenden und seiner Bildungsarbeit, für die er vor drei Jahren einen Bildungsreferenten eingestellt hat. Zurzeit hat der Verein rund 80 Mitglieder. Der Vorstand würde sich über weitere Mitglieder freuen. Der Jahresbeitrag beträgt 20 Euro für Einzelpersonen und 50 Euro für juristische Personen. Beitrittsformulare liegen im Weltladen aus.
Der Weltladen selbst ist wieder geöffnet Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr.
Eine-Welt-Vorsitzender Hans-Joachim Schmitz hatte mit seinen Vorstandsmitgliedern und Mitarbeiter*innen des Weltladens in den vergangenen Monaten oft Herzklopfen, wenn sie daran dachten, wie der Weltladen die Corona-Pandemie und Schließung des Weltladens übersteht. Auf Wunsch werden auch in den kommenden Wochen und Monaten Bestellungen nach Hause geliefert. V.li: Jutta Dietrich, Jutta Demuth, Luzi Kröll, Hans-Joachim Schmitz, Annette Förster und Gisela Bach. Foto: Eine-Welt Linz e.V.
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