Ökumenische Fahrradwallfahrt nach Wittenberg des Dekanates Andernach-Bassenheim
Auf den Spuren Luthers
Ochtendung/Wittenberg. „Gemeinsam als Christen mit dem Fahrrad unterwegs sein, Ökumene leben, Gemeinschaft erfahren“ – das war das Motto der diesjährigen Ökumenischen Fahrradwallfahrt. 42 Radfahrerinnen und Radfahrer aus katholischen und evangelischen Kirchengemeinden verschiedener Orte aus den Gemeinden Maifeld, Pellenz, Andernach, Untermosel, Weißenthurm und darüber hinaus machten sich ab Ochtendung mit dem Reisebus und einem Fahrradanhänger auf den Weg nach Mansfeld, wo die Tour startete.
Rund 180 km ging es dann mit dem Rad durch Sachsen-Anhalt, über Gorenzen, Eisleben, Halle/Saale, Bitterfeld, Friedrichsee bis nach Wittenberg, mit Übernachtungsstopps in Jugendherbergen. Geistliche Impulse mit Liedern und Gebeten gestalteten den gemeinsamen Weg, außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele Informationen über das Leben und Wirken von Martin Luther, zum Beispiel bei der Besichtigung von Luthers Geburtshaus in Eisleben. Nach dem Besuch des Sonntags-Gottesdienstes in der Wittenberger Schlosskirche, dessen Portal an Luthers 95 Thesen von 1517, dem Auslöser der Reformation, erinnert, ging es wieder zurück nach Ochtendung.
Eine gute Gemeinschaft, ein gemeinsamer Blick auf Luther, Stolz und Freude, die lange Strecke bei gutem Wetter mit dem Fahrrad geschafft zu haben - das alles erlebten die „Fahrradpilger“ mit den Mitgliedern des „Orga-Teams“: Norbert Ruckhaber, Dieter Jagiolka, Werner Daiber, Julius Sauer, Dekanatsreferentin Marion Jensen, Pastoralreferent Günter Leisch, Pfarrer Michael Stoer.
Diese Fahrt stand in einer Reihe von ökumenischen Touren von 2014 bis 2017, dem 500-jährigen Reformationsjubiläum, veranstaltet von den Dekanaten Maifeld-Untermosel und Andernach-Bassenheim sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Plaidt.
Pressemitteilung des
Dekanates
Andernach-Bassenheim
