Allgemeine Berichte | 03.08.2018, 14:56 Uhr

Pilgern zwischen Engers und Linz am Rhein

Auf den Spuren des Heiligen Martin

Auf den Spuren des heiligen Martins besuchtedie Pilgergruppe einige tolle Kirchen und entdeckte viel Neues.
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Kreis Neuwied. Seit seiner Eröffnung am 3. Oktober 2017 („Tag der deutschen Einheit“) gibt es innerhalb des Landkreises Neuwied einen abgeschlossenen Pilgerweg auf den Spuren des Heiligen Martin.

Der „Martinsweg am Mittelrhein“ (www.martinsweg-am-mittelrhein.de) wurde von Volker Collinet, Pastoralreferent im Dekanat Rhein-Wied, initiiert, der für seine Idee schnell zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter fand.

Einem Organisationsteam gehören so seit Beginn der Planungen um die 20 Personen an, welches sich regelmäßig seit 2016 trifft.

Verschiedene Überlegungen führten zum Ziel: So war von Anfang an angedacht, einen barrierefreien Pilgerweg einzurichten, welcher für Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren geeignet ist, um es zu einem Erlebnis für die ganze Familie zu machen und für Menschen, die keine eigentlichen Wanderrouten laufen können.

Gelebte Nächstenliebe

Daher ist es auch egal, welche Richtung zwischen Engers und Linz man läuft, man soll sich nur dabei nur der Leitfrage bewusst werden, „wo wirkt Sankt Martin heute?“.

Damit sind neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie die einzelnen Kirchen oder weitere historische Gebäude mit einer langen Geschichte, insbesondere Einrichtungen wie Seniorenzentren, Schulen, Pflegeheime und mehr gemeint, wo die zwischenmenschliche Beziehung eine besondere Rolle spielt und wo Nächstenliebe vorgelebt wird.

Dabei ist es eben beliebig, ob man mit seinem Weg in Engers oder in Linz beginnt. Auch jeder Teilabschnitt ist zielführend, auf welchem man sich alleine oder in der Gruppe auf den Weg macht.

Berichte in den Medien von verschiedenen Gruppen, welche den Weg bereits gegangen sind, geben dem Organisationskreis recht, dass dessen Idee ankommt.

Historische Martinskirchen bilden Ausgangspunkte

Start und Ziel des gesamten Weges sind je nach Laufrichtung die beiden Martinskirchen in Neuwied-Engers und Linz am Rhein.

Dabei stellen bereits diese beiden Kirchengebäude mit ihrer jeweils langen Historie jede für sich eine besondere Sehenswürdigkeit dar, über deren Geschichte man sich online unter www.linz-kirche-sankt-martin.de sowie www.pfarreiengemeinschaft-heimbach-engers.de umfassend informieren kann.

Von diesen offiziellen Start- und Endpunkten aus lohnt es sich, die Schönheiten der Region am Mittelrhein zu entdecken und sich auf den Weg zu machen.

A.-Peter Gillrath, Vorsitzender des Fördervereins der Martinskirche in Linz am Rhein verbindet mit dem entstandenen Pilgerweg „eine spirituelle Führung durch die religiösen und landschaftlichen Schönheiten unserer Region in anregender Gesellschaft“. Eine Einladung, welcher bereits viele Pilgerinnen und Pilger, Wanderinnen und Wanderer folgten.

Planungen mit dem Internet

Dabei werden ausschließlich bestehende Wege genutzt, welche durch das Tal der Städte und Orte am Rhein und mit einem Schlenker über die Neuwieder Stadtteile und die Abtei Rommersdorf führen. Seit April 2018 gibt es zudem anspruchsvollere Alternativrouten, welche unter www.martinsweg-am-mittelrhein.de zu finden sind.

Überhaupt sollte man sich zur Planung diesen Internetauftritt vorher anschauen und sich hiernach seine Route individuell zusammenstellen. Denn hier erfährt man bereits zahlreiche Informationen zudem, was, wenn man bewusst unterwegs ist, einen auf dem insgesamt rund 40 Kilometer langen Weg an Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen „erwartet“.

Dementsprechend ist die Onlinedarstellung auch aufgegliedert in die vier Hauptrubriken „Pilgerweg“, „Sankt Martin heute“, „Sehenswertes“ und „Veranstaltungen“. Andreas Kossmann

Das Christkönighaus in Leutesdorf.

Das Christkönighaus in Leutesdorf.

Die St. Martinskirche in Linz am Rhein.

Die St. Martinskirche in Linz am Rhein.

Auch Engers hat eine beeindruckende Kirchemit dem Namen St. Martin.

Auch Engers hat eine beeindruckende Kirche mit dem Namen St. Martin.

Auf den Spuren des heiligen Martins besuchte die Pilgergruppe einige tolle Kirchen und entdeckte viel Neues.

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