IGS Remagen begrüßte neuen fünften Jahrgang
„Auf die Plätze, fertig, los!“
Einschulungsfeier mit artistischen und musikalischen Höhepunkten
Remagen. Unter dem Motto „Niemand kann alles, aber jeder kann etwas“ stand die diesjährige Einschulungsfeier der 100 neuen Schülerinnen und Schüler der IGS. Wenn alle alles könnten, wäre niemand mehr etwas Besonderes, so erläuterten die Akteure das ausgewählte Motto. Nach einem ökumenischen Gottesdienst hielten die Fünftklässler schließlich feierlich Einzug, geführt von ihren Patinnen und Paten aus den achten Klassen. Die Sechstklässler, die noch vor einem Jahr genau dasselbe durchmachten, standen Spalier und begrüßten die Neuzugänge mit einem anhaltenden Applaus. Dass der Vorgängerjahrgang die Begrüßung der neuen Schüler übernimmt, hat schon Tradition an der noch jungen Schule. Wer sollte auch besser wissen, wie es den Fünftklässlern geht? Mit Verweis auf die kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Spiele begrüßte Schulleiter Marcus Wald Kinder wie Eltern. Er wünschte ihnen Durchhaltevermögen, wie es auch Usain Bolt sicherlich benötigt hatte, auch wenn er in weniger als zehn Sekunden zum Erfolg kam. Er wünschte ihnen ein faires Team, das Stärken und auch Schwächen zu schätzen wisse und sicherte den Kindern ein starkes Trainerteam für die unterschiedlichsten Bereiche zu. Mit einem „Auf die Plätze, fertig los!“ gab er schließlich den offiziellen Startschuss für die Zeit an der IGS.
Auch Pippi Langstrumpf muss „tüchtig üben“
Auch Schulelternsprecherin Andrea Wozlawek ließ es sich nicht nehmen, die Kinder und ihre Eltern herzlich in der Schulgemeinschaft zu begrüßen und auf die Mitwirkungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Die Pädagogische Koordinatorin Sandra Rosa wandte sich dann noch einmal an die Kinder und forderte sie auf, ganz wie Pippi Langstrumpf zu „Sachensuchern“ zu werden, die Augen und Interessen offen zu halten, Fragen zu stellen und diese zu beantworten, immer in dem Wissen, dass auch die vermeintlich starke Romanheldin gar keine Alleskönnerin sei, wie man glaubt. Vielmehr wisse auch sie, dass man „tüchtig üben“ müsse, bis man scheinbar Unmögliches möglich macht. Gute Wünsche hatten auch die Sechstklässler für die Neuankömmlinge.
Sie packten eine Schultüte voll damit und ließen Bilder sprechen, um die Neuankömmlinge auf einige spannende Erfahrungen aufmerksam zu machen, die in diesem Schuljahr auf sie warteten. Wie man es schafft, morgens aus den Federn zu kommen und dabei auch noch gut auszusehen, zeigten die Mädchen der Show-Akrobatik-AG unter der Leitung von Verena Traub auf ganz artistische Weise.
Keine Chance für Schlafmützen, lässt sich da nur sagen. Auch musikalisch wurden die Fünftklässler willkommen geheißen. In schnellem Tempo zeigte die Bläsergruppe unter der Leitung von Diane Tausch unter anderem mit „Let’s rock!“, was sie innerhalb eines Jahres gelernt hatte.
Die gesamte sechste Jahrgangsstufe, angeleitet von Michael Bruchmann rappte und sang dann für das Publikum. Die Klasse 6c wiederum zeigte mit ihrer Darbietung „Bibi und Tina“ eindrucksvoll, wie unterschiedlich und doch interessiert Jungs und Mädchen nun mal sind. Nach einer gelungenen Einschulungsfeier freuen sich nun Lehrer wie Schüler auf die gemeinsame Zeit, die vor ihnen liegt.
