Eifelverein Sinzig
Auf einem Traumpfad unterwegs
Eine illustre Gruppe Wanderer erkundete die schöne Gegend rund um Monreal
Monreal. Monreal wird auch die „Perle des Elzbachtals“ genannt – und das sehr zurecht. Der malerische Ort mit den vielen Fachwerkhäusern ist wie gemacht als Ausgangspunkt einer Wanderung auf dem Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“. Ein rundes Dutzend Wanderinnen und Wanderer und ein Gast aus Belgien hatte Wanderführer Frank Michael Dost vom Sinziger Eifelverein bei dieser Sonntagstour um sich geschart. In Fahrgemeinschaften ging es von Sinzig bis Monreal, wo die Wanderung startete. Gut gelaunt war die kleine Schar, als sie zu Anfang den idyllischen Ortskern des Eifelortes am Elzbach durchwanderte. Vorbei ging es am Schnürenhof und dann hoch durch schattige Wälder zu einem Aussichtspunkt mit einem fantastischen Blick in die stillen Täler und hinüber zu den Hängen des Hochbermeler und ins Thürelztal. Übrigens, auf einem anderen schönen Traumpfad lässt sich auch den Hochbermeler besteigen, wozu dieser Ausblick einlädt. Eine urige Mittagsrast wurde am Traumpfad-Tisch gehalten, bei der die Gruppe wundervolle Ausblicke gratis dazu geschenkt bekam.
Nach einer weiteren abwechslungsreichen Wanderstrecke mit Auf- und Abstiegen öffnete sich vor den Eifelfreunden der Blick auf die beiden Burgen hoch über Monreal, auf das Elztal und den kleinen Eifelort. Die Gruppe näherte sich nun der Löwenburg. Auf den Hängen um Monreal ragen zwei Burgruinen mit ihren Bergfrieden hoch auf und prägen das Ortsbild. Das eine ist die Philippsburg und das andere ist die Löwenburg. Von der Löwenburg, einst von den Grafen von Virneburg erbaut, sind noch große Teile der Ruinen erhalten. Die Eifelfreunde ließen es sich nicht nehmen, den 25 Meter hohen Turm der Löwenburg zu besteigen. Dort oben wurden sie für ihre Mühe mit einer überwältigenden Aussicht auf die Häuser und Straßen von Monreal und auf das Tal des Elzbachs belohnt.
Es macht in Monreal viel Freude durch die Gassen zu wandern und an den historischen Steinbrücken zu verweilen, die mit Blumen reich verziert sind; Skulpturen von Brückenheiligen halten Wacht. Die Dreifaltigkeitskirche ist im Stil der Gotik erbaut und sehenswert. Sehr hübsch ist auch der Blick, den der geneigte Beobachter von der Brücke im Ort auf die am Elzbach liegenden, schön renovierten Fachwerkhäuser hat. Nach dem Rundgang erfreuten sich die Wanderfreunde in einem traditionsreichen Café an allerlei Gutem. Der anschließende Besuch einer Keramikausstellung in einer Töpferwerkstatt bildete das Finale eines schönen und gelungenen Wandertages bei angenehmen Temperaturen. Wieder einmal hatte es sich gezeigt, dass die Premiumwanderwege der Traumpfad-Serie ein erlebnisreiches Programm mit Natur und Kultur in Harmonie bieten.
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