Allgemeine Berichte | 08.05.2025

Sechs Kita-Kinder aus Kita Herz-Jesu-Haus Kühr besuchen das Bistumsfest in Trier

Auf zum heiligen Rock!

Die Jungen und Mädchen zwischen fünf und sechs Jahren, die im Sommer in die Grundschule gehen werden, hatten sich gemeinsam mit Pädagoge Dirk Lehmler und der angehenden Erzieherin Leonie Jischke schon morgens auf den Weg gemacht. Foto: Simone Bastreri / Bistum Trier

Niederfell. Mit dem Zug in eine fremde Stadt fahren, die älteste Bischofskirche Deutschlands besuchen, einen Gottesdienst mit einem waschechten Weihbischof feiern und zum krönenden Abschluss ein Eis in der Trierer Innenstadt essen: Für die sechs Vorschulkinder aus der integrativen Kita Herz-Jesu-Haus in Niederfell ist ihr Ausflug zu den Heilig-Rock-Tagen in Trierein richtiges Abenteuer gewesen.

Die Jungen und Mädchen zwischen fünf und sechs Jahren, die im Sommer in die Grundschule gehen werden, hatten sich gemeinsam mit Pädagoge Dirk Lehmler und der angehenden Erzieherin Leonie Jischke schon morgens auf den Weg gemacht. Vom Bahnhof Kobern-Gondorf ging es erst einmal mit der zwanzig Minuten verspäteten Regionalbahn nach Trier. „Für die Kinder sind die Heilig-Rock-Tage schon ein Highlight. Allein das Bahnfahren ist schon sehr aufregend; für manch einen ist es eine Premiere“, erklärt Lehmler, der schon mit vielen Jahrgängen die Kita-Tage beim jährlich stattfindenden Bistumsfest besucht hat. Entsprechend schwer behangen ist auch der farbenfroh geschmückte Pilgerstab der Gruppe, an dem die Abzeichen schon viele Jahre zurückreichen. „Unglaublich – ich glaube“ ist 2025 das Motto der Heilig-Rock-Tage. Traditionell dienstags und mittwochs sind Kita-Kinder aus Einrichtungen von überall aus dem Bistum eingeladen, im Dom gemeinsam Gottesdienst zu feiern und vorher verschiedene Workshops zu besuchen. Vom Trommelworkshop mit Musiker Dédé Mazietele, der auch den Gottesdienst bereicherte und die Kinder zum Mitklatschen und -singen animierte, über Museumsführungen, Bastelangebote oder dem Liedertheater mit Eddie Zauberfinger, der den Kindern im großen Begegnungszelt vor dem Dom einheizte –das Angebot war groß.

Die Gruppe aus Niederfell hatte sich für das „Erzählzelt“ entschieden, das Bibelgeschichten wie die vom blinden Bartimäus lebendig werden lässt. Nach dem langen Sitzen stand vor dem Gottesdienst noch eine Runde Austoben auf dem Spielplatz im Palastgarten neben dem Kurfürstlichen Palais an. Große Augen machten die Kinder beim Betreten des 112 Meter langen Gebäudes, wo sie gemeinsam mit Weihbischof Jörg Michael Peters und 2.000 anderen Kita-Kindern Gottesdienst feierten. Jesus stehe an ihrer Seite und wolle ihnen Mut machen, auch bei solch wichtigen Dingen wie der anstehenden Einschulung, gab der Weihbischof den kleinen Gottesdienstbesuchern mit auf den Weg. Auch wenn sie den lieben Gott nicht sehen könnten, sei er immer bei ihnen – genau so, wie man nachts die Sonne nicht sehe und trotzdem wisse, dass sie existiere. Am Ende der liedreichen Glaubensfeier wartet Domorganist Josef Still traditionell noch mit einer kleinen Überraschung auf und ließ die in der Schwalbennestorgel versteckte, Flöte spielende Pan-Figur aus einer Klappe fahren.

Mehr Informationen unter: www.heilig-rock-tage.de.

Pressemitteilung des

Bistums Trier

Die Jungen und Mädchen zwischen fünf und sechs Jahren, die im Sommer in die Grundschule gehen werden, hatten sich gemeinsam mit Pädagoge Dirk Lehmler und der angehenden Erzieherin Leonie Jischke schon morgens auf den Weg gemacht. Foto: Simone Bastreri / Bistum Trier

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