Workshop gegen rechte und diskriminierende Parolen in Remagen
Aufstehen gegen Rassismus
Remagen. In Diskussionen am Arbeitsplatz, im Gespräch mit Verwandten oder bei Treffen im Freundeskreis fallen oft Äußerungen, die sprachlos machen. Häufig ärgert man sich im Nachhinein darüber, nicht widersprochen zu haben und diese Parolen einfach unkommentiert gelassen zu haben.
Rechte Stammtischparolen begegnen Menschen in vielen Lebensbereichen: an der Supermarktkasse, im beruflichen Umfeld, auf dem Spielplatz, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Lerngruppen an Universitäten und Schulen. Doch es besteht die Möglichkeit, durch klaren Widerspruch, Positionierung und eine engagierte Diskussion die Stimmung im eigenen Umfeld positiv zu beeinflussen und anderen ein Beispiel zu geben.
Der Workshop „Aufstehen gegen Rassismus“ setzt genau hier an. Er soll Menschen befähigen, die anfängliche Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen, dass solche Äußerungen nicht länger hingenommen werden. Das Seminar zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, um gegen rechte und rassistische Parolen aktiv etwas entgegenzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen Reaktionsmöglichkeiten, Hindernisse und Lösungsansätze, ohne dabei eine tiefgehende theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus anzustreben. Die Dimensionen typischer Situationen, in denen Stammtischparolen auftreten, werden beleuchtet, und in praktischen Übungen können die Teilnehmenden das Erlernte direkt anwenden und für sich ausprobieren.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung (AeB e.V.) veranstaltet das Seminar im Rahmen des „Bundesprogramms Demokratie leben“ in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Aufstehen gegen Rassismus am 13. November von 17.30 bis 21 Uhr. Anmeldungen sind per E-Mail an bettina.fellmer@gmx.de zu richten. Der Veranstaltungsort in Remagen wird nach Anmeldung bekannt gegeben. BA
