Auftakt für den Josefstag
Sinzig. Die zentrale Auftaktveranstaltung zum Josefstag fand kürzlich im Haus der offenen Tür Sinzig (HOT Sinzig) statt. Die Ausrichtung dieser Auftaktveranstaltung war auch ein Stück Wertschätzung für das HoT und sein Team samt Chefin Petra Klein und auch Anerkennung für die geleistete Arbeit.
Es stellt sich die Frage: Josefstag - Was ist das? Der Josefstag ist ein bundesweiter, dezentraler Aktionstag, der auf die wichtige Arbeit in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, insbesondere der Jugendberufshilfe in katholischer Trägerschaft aufmerksam macht. Am Josefstag präsentieren diese Einrichtungen ihre Arbeit der Öffentlichkeit. Verantwortungsträger aus der katholischen Kirche und gegebenenfalls auch aus der Politik sind eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der Lage in den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu machen.
Inhaltlich beschäftigt sich der Josefstag mit den Lebens- und Zukunftsperspektiven benachteiligter Jugendlicher. Dazu steht jeder Josefstag unter einem bestimmten Schwerpunktthema, zu dem die Jugendlichen und MitarbeiterInnen in den Einrichtungen und die Jugendverbänden arbeiten.
Der Josefstag fördert neue und stärkt bestehende Netzwerke. Aus diesem Grund nehmen jedes Jahr bundesweit viele Einrichtungen und Verbände an diesem Aktionstag teil. Eine Einleitung zum Josefstag gab es in Sinzig von Dr. Stefan Ottersbach (BDKJ-Bundespräses und Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit) und Lena Kettel (Vorsitzende des BDKJ-Diözesanverbandes Trier).
„Talente erkennen! Europa als Chance“, so lautet der diesjährige Arbeitstitel. Ein gemeinsames Kunstprojekt und viele Gespräche standen zum Auftakt in Sinzig im Mittelpunkt. BL
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