AugenBlick Mal!
Diesen Samstag sollten wir aufpassen! Denn vielleicht werden wir zum Narren gehalten und hereingelegt. Der „Aprilscherz“ kann uns alle treffen. Aber wir können uns auch einen ausdenken, da gibt es viele Möglichkeiten, jemanden „in den April zu schicken“. Diese Tradition gibt es in den meisten europäischen Ländern und in Nordamerika. Wo sie ihren Ursprung hat, ist nicht genau geklärt. Schon im Volksglauben der Antike gab es eine Vielzahl von Unglückstagen, wie beispielsweise Freitag der 13. und der 1. April. Schadenfreude ist wohl ein Bestandteil dieses Vorgehens, bei dem wir über die lachen, die das Falsche glauben. Die Redensart „in den April schicken“ wurde erstmals 1618 in Bayern erwähnt. Erklärungen für den Aprilscherz gibt es viele, ich finde diese mit am glaubwürdigsten: In Augsburg plante man 1530 die Regelung des Münzwesens, doch aus Zeitgründen kam es nicht dazu. Dafür sollte der 1. April als besonderer „Münztag“ ausgeschrieben werden. Der 1. April kam, doch der Münztag fand nicht statt. Was dazu führte, dass zahlreiche Spekulanten die auf diesen Tag gesetzt hatten, ihr Geld verloren und dazu noch ausgelacht wurden. So drastische Erfahrungen sollte uns aber mit einem Aprilscherz erspart bleiben, gehen wir besser liebevoll mit dieser Tradition um.
Viel Spaß, nicht nur am 1. April wünscht Ihre Elke Petersen.
