Allgemeine Berichte | 17.06.2021

Pastoralreferentin Inge Rocco und ihr Team bietet Familiengottesdienste unter freiem Himmel an

„Aus Klein wird Groß“

Seit Corona vielfach in den Sozialen Medien präsent

„Aus Klein wird Groß“ – unter diesem fröhlichen und hoffnungsvollen Motto hat das Team um Pastoralreferentin Inge Rocco junge Familien 28 teilnehmende junge Familien, das waren insgesamt 96 Personen, dafür begeistert, unter schattenspendenden Bäumen auf ihrer mitgebrachten Picknickdecke dem Sonntagsevangelium auf ganz andere Art und Weise zu lauschen, als es sonst in den Kirchenbänken möglich ist.Fotos: privat

Montabaur. „Aus Klein wird Groß“ – unter diesem fröhlichen und hoffnungsvollen Motto hat das Team um Pastoralreferentin Inge Rocco 28 teilnehmende junge Familien, das waren insgesamt 96 Personen, dafür begeistert, unter schattenspendenden Bäumen auf ihrer mitgebrachten Picknickdecke dem Sonntagsevangelium auf ganz andere Art und Weise zu lauschen, als es sonst in den Kirchenbänken möglich ist.

Traumreise auf der Picknickdecke

An Mama oder Papa, Opa oder Oma kuscheln, die Augen schließen, eine Phantasiereise machen in die Welt der Gleichnisse, wie sie Jesus den Leuten damals auch in Gottes Schöpfung, am See oder auf einem Berg erzählt hat. „Wir können das Reich Gottes vergleichen mit einem Senfkorn. Das ist ein ganz kleiner Samen. Wenn dieser Samen aber auf die Erde ausgesät wird, wächst er von ganz alleine. Dieser Samen wird zu einem Baum mit großen Zweigen. Darin können viele Vögel wohnen und ihre Nester bauen.“

Drei Jungs begleiten die Geschichte mit Klanginstrumenten. Danach tauschen sich die Familien auf ihrer Decke aus: wie können wir dazu beitragen, Gottes Idee weiterzutragen und Gottes Reich groß werden zu lassen? „Jesus hat ja auch gesagt: das Reich Gottes fängt jetzt an, hier unter uns!“, ermuntert Inge Rocco. Wie können wir Samen Gottes in dieser Welt werden? „Dass ich lieb hab“, spricht ein kleines Mädchen ins Mikrophon und legt einen Sonnenblumensamen vor eine Pflanze und ein Kreuz. Und alle antworten: „Gott, gib uns deinen Mut“.

Ein älteres Mädchen formuliert: „Dass es toll ist, ein Same zu sein.“ „Gott, gib uns deinen Mut!“. Ein Junge ergänzt: „Dass wir immer zusammen spielen.“ „Gott, gib uns deinen Mut!“ „Dass es toll ist, eine Schwester zu haben“, „zu teilen“, „dass es toll ist, eine Freundin zu haben“, und ein Vater sagt am Schluss: „dass es schön ist, viele Kinder zu haben“ – alle lachen. „Gott, gib uns deinen Mut!“

Mehre Social-Media-Kanäle

Mut zu neuen Formen hatte die Pfarrei St. Peter auch, sich unter der Federführung gelernten Mediengestalters Kaplan Stefan Salzmann seit Beginn der Corona-Krise sich dazu entschieden zu haben, digital durch Präsenz in den Sozialen Medien besonders jüngeren Menschen näher zu sein. „Wir wollen Menschen Mut machen, wir wollen Positivität, wir wollen die Freude am Glauben vermitteln. Und einfach zeigen: das sind die Werte, die wir leben wollen. Und wir wünschen, dass sie anderen Mut machen“, erläutert Rocco die Beweggründe.

Gemeinschaftserfahrungen

Für Rocco ist ganz entscheidend, zu hören, was Gott sagt, um immer wieder einmal in der Woche „wieder auf die richtige Spur“ zu kommen. „Das gibt mir immer wieder Orientierung“, betont sie. Natürlich bete sie auch zuhause oder in der Natur. Aber in Gemeinschaft zusammen Gottesdienst zu feiern und gemeinsam aus dem Glauben heraus Aktionen zu machen, das sei etwas, was sie an keinem anderen Ort als in der Kirche erfahre. „Und auch so kann ich auch nur das hören, wenn wir uns das gegenseitig zusprechen. Das kann ich halt nicht nur alleine in der Familie“, so Rocco. Durch alle Höhen und Tiefen in einer Gemeinschaft zu gehen, ist für Inge Rocco „etwas ganz Tolles“. In St. Peter Montabaur könne man Gemeinschaft erfahren, die von Klein bis Groß tragen kann.

Die Präsenz in den Sozialen Medien ist für sie dabei selbstverständlich. „Wir haben einen Youtube-Kanal, Instagram und Facebook. Nachdem wir unsere Videos gemacht hatten, sind wir dann irgendwann darauf gestoßen: ganz viele Jugendliche finden wir jetzt auf TikTok. Deshalb betreibt sie mit Kaplan Stefan Salzmann seit Ostern den TikTok-Kanal „Mehr als du siehst“.

„Den Tag beginnen, sich einen Moment Zeit nehmen, um zu spüren: in jedem Atemzug erfahre ich, dass Gott da ist und er mir diesen Tag neu schenkt. Diese Freude, einfach angenommen, geliebt und gestärkt zu sein, die möchte ich weitergeben.“

Im Hintergrund Inge Rocco.

Im Hintergrund Inge Rocco.

„Aus Klein wird Groß“ – unter diesem fröhlichen und hoffnungsvollen Motto hat das Team um Pastoralreferentin Inge Rocco junge Familien 28 teilnehmende junge Familien, das waren insgesamt 96 Personen, dafür begeistert, unter schattenspendenden Bäumen auf ihrer mitgebrachten Picknickdecke dem Sonntagsevangelium auf ganz andere Art und Weise zu lauschen, als es sonst in den Kirchenbänken möglich ist.Fotos: privat

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