Allgemeine Berichte | 17.07.2018, 12:38 Uhr

Feierliche Einbürgerung im Kreishaus

Aus Liebe nach Deutschland gezogen

84 Personen haben die deutsche Staatsbürgerschaft im Wege der Einbürgerung erhalten

Dawn Winkens (Mitte) mit ihrem Ehemann Hans-Georg Winkens (r.) und Dezernent Michael Jaeger (l.).„Rhein-Sieg-Kreis“
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Siegburg. Im Rahmen einer Feierstunde haben kürzlich 84 Personen, davon 46 Frauen, 27 Männer sowie elf Kinder und Jugendliche die deutsche Staatsbürgerschaft im Wege der Einbürgerung erhalten. Michael Jaeger, Dezernent des Rhein-Sieg-Kreises, händigte im Großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses den Neubürgerinnen und Neubürgern die Einbürgerungsurkunden aus.

„Ich möchte wählen gehen“

Besonders freuten sich Dawn und Hans-Georg Winkens. Beide hatten sich 1968 in Großbritannien kennengelernt. „Ich war in London, um Verwandte zu besuchen. Da lief er mir über den Weg!“, erinnert sich Dawn Winkens an ihre erste Begegnung mit ihrem Ehemann. Dann war es soweit: 1969 holte Hans-Georg Dawn nach Deutschland. Seit dieser Zeit leben sie, abgesehen von einer ersten kurzen Zeit in Bonn, in Sankt Augustin. Und warum jetzt die Einbürgerung? „Ich möchte wählen gehen“, begründet Dawn Winkens ihre Entscheidung. Jetzt wurde ihr von Dezernent Michael Jaeger die Einbürgerungsurkunde überreicht.

Statistik

Mit jeweils zehn Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber dieses Mal aus Polen und aus der Republik Kosovo. Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Albanien (1), Brasilien (1), Bulgarien (1), China (4), Ecuador (1), Frankreich (3), Georgien (1), Griechenland (2), Großbritannien (3), dem Iran (5), Italien (1), dem Kongo (1), Kuba (1), Litauen (1), Marokko (5), Mexiko (1), den Niederlanden (1), Rumänien (4), der Russischen Föderation (1), Senegal (4), Serbien (1), der Slowakischen Republik (1), Spanien (1), Sri Lanka (1), Syrien (1), Thailand (1), der Tschechischen Republik (1), der Türkei (6), Uganda (1) und der Ukraine (1).

Bei sieben Einbürgerungsbewerbern war die Staatsangehörigkeit bisher ungeklärt.

Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden: sechs in Alfter, fünf in Bad Honnef, elf in Bornheim, drei in Eitorf, sechs in Hennef, vier in Königswinter, zwei in Lohmar, acht in Meckenheim, drei in Much, vier in Neunkirchen-Seelscheid, vier in Niederkassel, zwei in Ruppichteroth, 15 in Sankt Augustin, fünf in Siegburg, einer in Swisttal, drei in Wachtberg und zwei in Windeck.

Von den 84 Einbürgerungskandidatinnen und - kandidaten wurden 22 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Die Einbürgerung

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Persönlicher Ansprechpartner für alle Zugewanderten ist der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Er bietet nach telefonischer Vereinbarung Sprechstunden an. Termine können mit ihm unter Tel. (0 22 95) 90 23 18 oder (01 60) 8 23 08 10 oder per E-Mail an ludwig@neuber.de vereinbart werden. Der Kontakt kann auch über das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Tel. (0 22 41)13 - 30 66, E-Mail: integration@rhein-sieg-kreis.de hergestellt werden.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

Der Landrat

Dawn Winkens (Mitte) mit ihrem Ehemann Hans-Georg Winkens (r.) und Dezernent Michael Jaeger (l.).Foto: „Rhein-Sieg-Kreis“

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