Allgemeine Berichte | 23.06.2016

Ausbau L 306 beginnt im Juli

Vollsperrung der Landstraße zwischen Sayn und Stromberg dauert zwölf Monate

Bendorf. Mit Beginn der Sommerferien am 18. Juli startet der zweite Bauabschnitt des Ausbaus der L 306 zwischen dem Ortsausgang Bendorf-Sayn und der Zufahrt zum Touristenparkplatz der Burg Sayn. Der Ausbau ist zwingend notwendig, da sich die Straße in einem sehr schlechten Zustand befindet. Die Sanierung kann nur unter einer Vollsperrung durchgeführt werden, da die 1,4 Kilometer lange Strecke für eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung zu schmal ist. Die Arbeiten sollen im Juli 2017 abgeschlossen sein.

Bis dahin wird nicht nur der Straßenbelag erneuert, sondern auch die Fahrbahn durchgängig auf sechs Meter verbreitert. Bisher kam es aufgrund der geringen Fahrbahnbreite immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn sich Busse oder LKW im Gegenverkehr begegneten. Durch die Verbreiterung, besonders im Bereich der beiden engen Kurven, wird ein gefahrenloser Begegnungsverkehr ermöglicht. Außerdem werden die vorhandenen Stützwände auf eine Länge von rund 600 Metern durch eine innenliegende, aufgelöste Bohrpfahlwand verstärkt. Diese dient durch ihre Gewölbewirkung der Hangstabilisierung und leitet die Lasten der passiven Schutzeinrichtungen in den Untergrund ab. Zudem werden die Felsböschungen gesichert und stabilisiert sowie das Fahrbahnoberflächenwasser in Entwässerungsrinnen gefasst und geordnet abgeleitet.

Die Umleitungsstrecke für PKW führt, wie bereits während des ersten Bauabschnitts, von Stromberg über die Kreisstraße 115 nach Isenburg und von dort weiter über die Bundesstraße 413. Die K 115 wurde bereits im Vorfeld für den Umleitungsverkehr ertüchtigt. In Isenburg wird der Verkehr erneut durch Ampeln geregelt. Die Ampeln werden dieses Mal bereits auf der B 413 stehen, um zu vermeiden, dass Anlieger beim Verlassen ihrer Grundstücke in den Gegenverkehr geraten. LKW und Busse müssen auf die Strecke über Nauort und Höhr-Grenzhausen auf die A 48 ausweichen.

Busbetreiber und Notfalldienste sind vorbereitet

Für die vier Buslinien wurde ein „Baustellenfahrplan“ ausgearbeitet: Für die Linien 318 und 319 verkehrt ersatzweise die Linie 319A. Für die Linien 966 und 970 jeweils die mit einem „A“ versehenen Linien 966A und 970A. Alle Fahrpläne sind online auf www.rhein-mosel-bus.de unter Fahrplandownload und in den bereits veröffentlichten Fahrplanbüchern zu finden.

Auch die Rettungsdienste haben sich auf die Sperrung eingestellt. Im Notfall schickt die Rettungswache Höhr-Grenzhausen ihren Krankenwagen und der Bendorfer First Responder fährt Stromberg über Isenburg an. Der Notarzt wird entweder mit einem Rettungshubschrauber oder vom Krankenhaus in Dierdorf kommen. Die Feuerwehr Bendorf wird von der Feuerwehr VG Ransbach – Baumbach und der Feuerwehr Nauort unterstützt. Damit ist gewährleistet, dass die Fahrzeuge spätestens nach acht Minuten am Einsatzort sind. Ebenfalls gewährleistet ist der Winterdienst. Auf www.bendorf.de werden unter der Rubrik Stadt und Bürger alle Informationen zu den Bauarbeiten aufgeführt und fortlaufend aktualisiert.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Bendorf

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