Turnusgemäße Unterrichtung im Bahnbetrieb
Ausbildung, Weiterbildung und Herzensbildung bei der Brexbachtalbahn
Bendorf. Eisenbahn ist zu 95 Prozent Mensch und zu 5 Prozent Eisen. Ohne Menschen mit Herz, Leidenschaft und Fachwissen kann keine Lokomotive fahren.
Wie überall im Leben gilt auch bei der Bahn: lebenslanges Lernen ist unverzichtbar. Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen frischen nicht nur eventuell eingerostetes Fachwissen wieder auf, sondern sind im komplexen und sicherheitsrelevanten Umfeld zwingend notwendig. Ob Lokführer, Zugführer, Schaffner, Rangierer oder Postensicherung, in allen Tätigkeitsfeldern sind festgelegte Ausbildungsgänge zu durchlaufen und Prüfungen abzulegen, die im Fall von Unfällen als Nachweis dienen. Auch die aktiven Mitglieder des Vereins Brexbachtalbahn unterliegen den gleichen Anforderungen einer fachlichen Ausbildung und menschlichen Eignung wie die Mitarbeiter der DB. Von außen ist es deshalb auch nicht immer erkennbar, welche zeitlichen und finanziellen Investitionen, welch‘ ein ehrenamtlicher Aufwand die Arbeiten zur Reaktivierung der Brexbachtalbahn im Detail bedeuten, die die aktiven Mitglieder für die Stadt und die Region seit Jahren leisten. Jetzt fand in den Räumen der Brohltalbahn in Neuwied unter der Aufsicht des Eisenbahnverkehrsunternehmens wieder die turnusgemäße Unterrichtung über Bahnübergangssicherung und Unfallverhütung im Bahnbetrieb statt. Der Verein ist stolz, für seine Mitglieder allen eisenbahnrechtlich- und technischen Anforderungen stets gerecht geworden zu sein und alle Arbeiten zum Erhalt der Strecke über all die Jahre ohne Unfälle, Verletzungen oder Personenschäden gemeistert zu haben.
Die Mitglieder nahmen an der relevanten Veranstaltung teil. Foto: privat