Über 80 Ausbildungsbetriebe präsentierten sich bei den „Azubi Spots“
Ausbildung zum Anfassen
Ahrweiler. „Wir hatten an unserem Stand regen Zulauf und vor allem viele gute Gespräche, bei denen uns viele Fragen gestellt wurden, was natürlich besonders positiv ist“, zog Daniel Röber, Obermeister der Friseur-Innung Ahrweiler ein zufriedenes Fazit zu den „Azubi Spots“, die kürzlich erneut in der Kreisstadt gastierten. Als Gemeinschaftsprojekt der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz, der IHK Koblenz sowie der Handwerkskammer Koblenz präsentierten sich hier über 80 Ausbildungsbetriebe aus der Region: von den verschiedenen Handwerksgewerken über Zoll, Polizei, Finanzverwaltung, Handel, Tourismus und Banken bis hin zum medizinischen- und Pflegebereich.
Wegen der dort noch laufenden Bauarbeiten musste man diesmal vom angestammten Kurpark auf den Parkplatz des Apollinarisstadions ausweichen und auch das Wetter spielte in Form von Dauerregen nicht wirklich mit. Dennoch nutzten zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene – die oftmals mit der gesamten Schulklasse unterwegs waren – die Gelegenheit, Informationen aus ersten Hand zu erhalten und im Idealfall erste Kontakte zu potentiellen Ausbildungsplätzen zu gewinnen.
Dabei gibt es bei den Azubi Spots nicht „nur“ jede Menge Wissenswertes rund um die jeweiligen Ausbildungsberufe, sondern auch die Möglichkeit, direkt vor Ort quasi einmal aktiv reinzuschnuppern. Ob Dachschindelbearbeitung beim Dachdecker, Schablonen-Ausschneidung beim Maler oder Metallformung beim Stahlbauer – es war einiges an praktischen Einblicken möglich. Das überzeugte auch viele der Besucherinnen und Besucher: „Ich beende in zwei Jahren die Schule und hier hat man die Möglichkeit, sehr viele Ausbildungsmöglichkeiten an einem Ort zu sehen oder sogar überhaupt erst kennenzulernen“, so die 15-jährige Marie aus Spessart, die derzeit noch die Realschule Calvarienberg in Ahrweiler besucht.
Der Beruf des Dachdeckers konnte praktisch erkundet werden.
