Allgemeine Berichte | 26.09.2019

Aktionsgemeinschaft für den Schutz der Landschaft in Wachtberg und Umgebung e.V.

Ausflug einer Adendorfer Schule zur Swistbachaue

Die Kinder freuen sich darüber, die Swistbachaue zu erkunden - besonders in der Anwesenheit von Hund Kiko. Foto: privat

Adendorf. Alle Jahre wieder lädt die Aktionsgemeinschaft für den Schutz der Landschaft in Wachtberg und Umgebung eine Klasse der Schule „Am Wald“ in Adendorf zu einem Ausflug in die Swistbachaue ein. Es geht darum, in diesem besonderen Landschafts- bzw. Naturschutzgebiet ganz in der Nähe des Töpferortes den Kindern die Augen und Herzen für die dortige besondere Fauna und Flora zu öffnen. Und wer könnte ein besserer Lehrmeister darin sein als der Biologe, Pädagoge und Mitarbeiter der biologischen Station Rhein-Erft, Dr. Matthias Schindler, zugleich Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft, der schon seit mehr als zehn Jahren zur Freude der Kinder diese Naturkundeexkursionen leitet.

An einem zwar kühlen aber sonnigen Freitagmorgen um acht Uhr, direkt von der Busstation an der Töpferstraße aus, ging es zu Fuß los, ausgestattet mit Rucksäcken, Frühstück und Gummistiefeln. Die 23 Kinder der Klasse drei mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Susanne Donat-See und Lehrerin Frau Luisa Beckmann nahmen frohgemut und voller Neugier alles auf, was ihnen Herr Dr. Schindler und die anderen Begleiter der Aktionsgemeinschaft, Renate Steubesand, Hermann Riemenschneider und Ursula Perkams, zeigten und erklärten. Star des Ausflugs war Kiko, der Hund von Frau Steubesand. Er hatte die Besonderheit, die Kinder bis zuletzt in Begeisterung zu halten.

An der Swist begann die eigentliche „Entdeckerarbeit“. Die Kinder wurden je und hintereinander in eine Wiesen- und eine Bachgruppe eingeteilt. Ausgerüstet mit engmaschigen Sieben suchte die Bachgruppe in der Swist die Bachsohle nach Lebewesen ab, und bestimmte nach den von Herrn Schindler ausgeteilten Merblättern ihren artenreichen Fund. Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse, Schneckenegel, Wasserassel und andere zeigten, dass in der Swist Kleinstlebewesen der Wasserqualität eins bis drei zu Hause sind. Der reicheste Ertrag der Wiesengruppe waren Heuschrecken oder Grashüpfer.

Die ausgefüllten Merkblätter wurden mit zurück in die Schule genommen, alle bestimmten Kleinstlebewesen wurden wieder in ihre Freiheit entlassen und mit Kiko an der Spitze ging es per pedes wieder zurück zur Busstation.

Ein ausgefüllter Vormittagsausflug mit einer hochmotivierten Klasse drei. Gerne laden Aktionsgemeinschaft und Herr Dr. Schindler auch im kommenden Jahr wieder zum Entdeckerausflug ein. Und natürlich mit Kiko und Apfelsaft aus der Swistaue. Pressemitteilung

Ursula Perkams, Vorsitzende

Aktionsgemeinschaft für den

Schutz der Landschaft in Wachtberg und Umgebung e.V.

Die Kinder freuen sich darüber, die Swistbachaue zu erkunden - besonders in der Anwesenheit von Hund Kiko. Foto: privat

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