Jahrgangsstufe 13 des Hilda Gymnasiums entführte ihre Zuschauer
Ausflug ins Land der Träume
Koblenz. In die surreale Welt der Träume entführte der DS-Kurs der Jahrgangsstufe 13 seine Zuschauer in der voll besetzten Aula des Hilda-Gymnasiums. Bevor die Schüler Einblicke in ihre Traumwelten gaben, konnte sich auch das Publikum auf die kommende Reise einstimmen. Denkanstöße wurden gegeben, Fragen gestellt und Fantasien in Gang gesetzt. Warum träumen wir überhaupt? Was bewegt uns in unseren Träumen? Was sind unsere verrücktesten Träume? Welche Albträume verfolgen uns nachts? Gibt es Träume, die immer wiederkehren? Verändern Träume unser Leben? Wo liegt die Grenze zwischen Traum und Realität und vieles mehr. Was dann folgte, war eine Reise, die in ganz unterschiedlichen Dynamiken und Stimmungen in Traumwelten entführte, es aber auch nicht versäumte, die allwissende Siri bei der Suche nach Antworten zu diesen Fragen zu interviewen. In vielen kleinen, mal heiteren, mal nachdenklichen, mal traumhaften, mal albtraumhaften Szenen verfolgten die Zuschauer, was sich nachts oder auch tagsüber in unseren Köpfen alles abspielen kann. So wurde ein Angestellter aus seinem ach so lieblichen Traum vom Urlaub auf einer Südseeinsel von einem sichtlich verärgerten Chef zurück in die harte Realität katapultiert, Schlafanzüge wurden auf ihre Tauglichkeit hin überprüft, Feen versprachen, Wünsche jeder Art, sei es den Wunsch nach einer Geschirrspülmaschine oder dem nach einem saftigem Cheeseburger, augenblicklich zu erfüllen. Manch einer verzichtete aber auch auf das verheißungsvolle Angebot - nicht zu jeder Bedingung möchte man sich etwas wünschen dürfen.
Mystische, dunkle Gestalten störten den wohlverdienten Schlaf und ließen die Spieler aus Angst um ihre Lieben schweißgebadet aus ihren horrorartigen Albträumen erwachen. Eine anmutige Tänzerin ließ die Zuschauer in ihre eigenen Traumwelten dahin schwinden. In einer anderen Szene bestimmte die Träumende selbst den Ausgang ihres sie quälenden Traumes und vertrieb mit ihrem perfekten Tastenspiel gleich selbst die bösen Geister. Zwischen all den abwechslungsreichen Szenen wurden die Spieler immer wieder für ihr überzeugendes und mitreißendes Spiel vom Publikum mit viel Applaus bedacht, der auch am Ende der Szenencollage so schnell nicht abreißen wollte. Wie zu Beginn, so wurden die Zuschauer auch im Finale wieder mit angesprochen und dazu aufgefordert, das Träumen nicht aufzugeben. So ging ein traumhafter Abend viel zu schnell zu Ende.
