Das Gürzenich von Brooches stand beim KaffeeKlatsch der „Sprühenden Funken“ Kopf
Ausgelassene Möhnen sprühten vor närrischer Laune
Bruchhausen. Zu ihrem Kaffeeklatsch mit anschließendem Karnevalsprogramm hatten die „Sprühenden Funken“ von Bruchhausen um Obermöhn Bettina Acker am Samstag in das närrisch dekorierte Dorfgemeinschaftshaus eingeladen, das fünf Tage vor Schwerdonnerstag vor jecken Wievern aus allen Nähten zu platzen drohte. Als Waldfeen zogen die Gastgeberinnen mit dem Bruchhausener Blasorchester ein und wurden mit einem dreifachen „Brooches – Alaaf!“ begrüßt. „Ist auch im Leben nicht alles Konfetti, dann ruft uns Zwei, dann ist ‚alles Paletti‘“, versprachen ihnen Heiner Jungebluth und Günter Starke nach dem Fastelovend-Medley der Bläser. Der Kendenicher Buur Jünter erzählte im geflickten Wams und schweren Gummistiefeln an den Füßen seinem Quetschebüggel-Freund Heinern etwa wie schwer es sei, eine Hälfte der Tuffele einzukellern und den anderen zu verkaufen, da man ja dafür alle schließlich erst halbieren müsse. Nachdem die beiden Eisbrecher es den jecken Wievern etwas leichter gemacht hatten, ihre eigenen Männer zu vergessen, schickte die Obermöhn die kleinen und großen „Sprühenden Fünkchen“ auf die Bühne. Nach deren Tänzen waren sich die jecken Wiever „querbeat“ im Saal sicher: „Nie mehr Fastelovend - ohne Üch!“ und zündeten prompt die erste Rakete, die nicht die letzte bleiben sollte.
„An der Theaterkasse“ hatten die Möhnen, Erika Alex und Marion Heinrichs, große Schwierigkeiten, sich zu entscheiden. Einen Abend mit den ihnen unbekannten „Tristan und Isolde“ wollten sie nicht verbringen und „Martha“, eine Tante mütterlicherseits, könne krankheitsbedingt gar nicht kommen. Irritiert erfuhren sie von Ute Schwarz, dass im Theater die Balkone nicht außen liegen und dass man im Parkett nicht auf dem Holzboden sitzen muss. Im Vorjahr hatte der Inder Som als Wirt der Bruchhausener „Pasta Schmiede“ bei den „Sprühenden Funken“ sein Debüt in der Bütt gefeiert. Und auch dieses Jahr kam er erneut mit großem Lampenfieber auf die Bühne, um diese nach nur zwei Witzen in fünf Minuten wieder zu verlassen, womit er einen größeren Lacherfolg erzielte als so manch anderer Büttenredner mit seinen Verzällcher.
„I’m so excited, I want to love you!“, gestanden die „Lions“ ihrem Hahn im Korb, Michael Elsenbruch, der ihnen jedoch klar zu verstehen gab, „Ich bin kein Mann für eine Nacht!“ Nachdem diese Bruchausener Eigengewächse mit einer donnernden Rakete belohnt worden waren, zog die Erpeler „Gulaschkapell“ ein, die sich mit dem Linzer Jan Eric Burkard als Frontman verstärkt hatte. Der bat gleich, ihm das ganze Herz zu schenken und ihn auf keinen Fall zu vergessen, bevor er sich als rut-wiesser Lokalpatriot erwiese mit: Et jitt kei Wood, dat sage künnt, wat ich föhl, wenn ich an ming Heimat denk!“ Kölle verbunden fühlten sich auch die grün-weißen Funken „vom Zippchen“ aus dem Westerwald, die „RheinLichter“ und erst recht die „Poppeldorfer Schlossmadächen und -junker“ um ihre „Colonia“.
„Dat is boh“, schwärmte Bettina Acker und ließ direkt die nächste Rakete zünden, nachdem die Funken Kady Lindlohr, Milka Frings und Tamara Schäfer als Beer-Bitches die Carolin Kebekus-Persiflage „Helau“ aus Adeles „Hello“ vorgetragen hatten. Da stand „et Trömmelche“ Engelbert „Angie“ Wallek schon parat, um die Ratsherren hereinzutrommeln. Deren Frontman Guido Schmitz reiste nach Kölsche Tön zur Kalinka nach Russland, bevor er verriet beichtete, dass er en d’r Kayjass beim Lehrer Welsch en d’r Schull jet jeliiert hät. „Och wör ming Hermännche doch och ens esu en eifrich Männche“, wünschte sich „Oma Finchen“, als sie das Zwergen-Männerballett aus dem Neubaugebiet beobachtete, das sich, mit Putzeimer und Besen bewaffnet, als Raumkosmetiker bei den jecken Wievern anzubiedern versuchte, bevor sich die Waldfeen zum „Euphoria“-Möhnentanz aufstellten.
Da wartete nicht nur das Bad Hönninger Dreigestirn, Prinz Fred I. Jungfrau Carstina und Bauer Dieter, mit seinem großen Gefolge schon darauf, den „Sprühenden Funken“ seine Aufwartung zu machen. In den Startlöchern standen auch bereits die Legionäre der „New Diamonds“, von denen die jungen Römerinnen der „New Pearls“ auf die Höhe eskortiert worden waren. Mit den Auftritten der Unkeler „Sahnehäubchen“, der Großen Prinzengarde Kasbach, der Ohlenberger „Tanzflöhe“ und der Tanzgruppe „El Curacon“ wurden in Brooches noch vier weitere tänzerische Highlights erwartet, bevor die Gastgeberinnen sich nächtens zum Abschlusslied, der „Leev Marie“ um Michael Elsenbruch scharten. Als die Pantoffelhelden spitz bekommen hatten, dass dieser diese geballte Frauenpower völlig schadlos überstanden hatten, wagten auch sie sich vorsichtig aus ihren Verstecken, um wenigstens noch ein bisschen mitfeiern zu können. DL
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