Allgemeine Berichte | 15.06.2023

Städtische Integrative Kita Steinbüchel ist „KlimaKita.NRW“

Ausgezeichnete Klimaschützerinnen und Klimaschützer von morgen

Übergabe der Auszeichnungsplakette und der Urkunde an die Kita „Steinbüchel“, hinten von links: Astrid Mühlenbrock und Monika Bröhl (beide Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz), Annette Kehl (NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie), Kita-Leitung Simone Kerz, Birgit Kowollik und Daniela Zeising (beide Kita Steinbüchel), Hans Dieter Wirtz (Erster Beigeordneter), Anna Sitner (Leitung städtische Jugendhilfe) und Christine Hilger (städtische Jugendhilfe). Foto: Stadt Meckenheim

Meckenheim.Klimaschutz fängt schon bei den Kleinsten an. Das belegt die städtische Inklusive Kindertageseinrichtung (Kita) „Steinbüchel“, die mit einer Vielzahl an Projekten den Nachwuchs an das Thema heranführt und simpel umzusetzende Lösungen aufzeigt. Das Klimabewusstsein ist nicht nur ausgeprägt, sondern sogar ausgezeichnet: Für ihr Engagement wurde die Kita jetzt von der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate, als „KlimaKita.NRW“ prämiert. Neben den Kindern und dem Team um Kita-Leitung Simone Kerz freute sich auch der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz, der an der Auszeichnungszeremonie teilnahm.

„Die Natur ist ein Geschenk, das es gut zu behandeln gilt. Ob jung oder alt, wir alle sind aufgefordert, unsere Erde als eine lebenswerte Welt zu erhalten. Dass die Kita Steinbüchel den Klimaschutz vorlebt und die Kinder und sogar deren Eltern dabei aktiv mitnimmt, ist beispielgebend und verdeutlicht, welche Möglichkeiten sich bieten, schon im ‚Kleinen‘ Großartiges zu bewegen“, sagte Hans Dieter Wirtz und übermittelte die herzlichsten Glückwünsche von Bürgermeister Holger Jung.

Einen großen Dank zollte Simone Kerz ihrem Team, darunter der Naturpädagogin Birgit Kowollik und der handwerklich geschickten Daniela Zeising, und insbesondere den Kindern dafür, „dass ihr mit uns gemeinsam die Welt zu verbessern versucht.“

Anhand von ganz unterschiedlichen Beispielen und Maßnahmen zeigt die Kita „Steinbüchel“, wie einfach Klimaschutz funktioniert.

So lernten die Kinder durch Experimente, Bilderbücher und Einzelangebote das Wasser als Lebensraum und Lebensspender kennen und sie erfuhren, wie sich der Wasserverbrauch reduzieren lässt. Während die Kinder beim „CleanUp-Day“ als Gewässerretter in Aktion traten, erlebten sie mit dem Abstecher in das Wassererlebniszentrum Gymnicher Mühle einen spannenden Ausflug.

Dem Thema Upcycling nahm sich die Kita zum wiederholten Mal an, als im zweiten Jahr in Folge die Sankt-Martin-Laternen aus Müll gebastelt und Geschenke für die Eltern aus Resten kreiert wurden.

Ebenfalls in den Mittelpunkt des Kita-Alltags rückten regionale Produkte und die Selbstverpflegung. In den eigens angelegten Hochbeeten reiften Kürbisse, Zucchinis und Gurken für die Gruppen heran. Wildblumenwiese und Insektenhotel steigerten die Attraktivität des Außengeländes und trugen ebenso zur Artenvielfalt bei wie Samenbomben aus eigener Herstellung und der gepflanzte Apfelbaum. Der Nachwuchs besuchte zudem eine Apfelplantage und verfolgte die Ernte und Weiterverarbeitung. Beim lokalen Imker erhielten die Kinder einen Eindruck von der Honig-Herstellung.

Dem Konsum näherten sie sich über das Bücher-Projekt. Die Familien konnten sich an einer Umfrage beteiligen. Ein Büchertausch wurde initiiert und neuerdings lädt vor der Kita ein Bücherschrank zum Entnehmen und Einstellen genutzter Lektüre ein.

Energiegeladen waren die Kinder auch beim Thema Strom. Sie wissen jetzt, die Stromfresser daheim und in der Kita zu identifizieren und Energie einzusparen.

Monika Bröhl, Projektmanagerin Klimabildung bei NRW.Energy4Climate, überreichte Simone Kerz Plakette, Urkunde und lobte das außergewöhnliche Engagement. „Die städtische Inklusive Kita Steinbüchel zeigt eindrucksvoll, wie Klima- und Ressourcenschutz im Alltag von Kitas mit allen umgesetzt werden kann. Gerade beim Thema Strom haben die Kinder erfahren, was die ‚Stromfresser‘ sind und wie sie selbst Strom sparen können, aber auch, dass es ganz ohne Strom nicht für jeden gehen kann, da manche Kinder elektrische Geräte für ihr Wohlbefinden brauchen. Genauso verstehen wir auch das Motiv unserer Auszeichnungsplakette: In der ‚Klima-Gang‘ engagiert sich ein vielseitiges Team gemeinsam für den Klimaschutz.“

Das Programm KlimaKita.NRW richtet sich vor allem an Kinder im Kita-Alter und an das beschäftigte Personal. Ziel ist es, den Klimaschutz spielerisch zu erforschen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erleben und zu erlernen. Interessierte Kitas können kostenloses Material anfordern und Fortbildungsangebote für Fachkräfte im Kita-Bereich nutzen. Und am Ende des fortwährenden Weges winkt die Auszeichnung als KlimaKita.NRW.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

Übergabe der Auszeichnungsplakette und der Urkunde an die Kita „Steinbüchel“, hinten von links: Astrid Mühlenbrock und Monika Bröhl (beide Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz), Annette Kehl (NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie), Kita-Leitung Simone Kerz, Birgit Kowollik und Daniela Zeising (beide Kita Steinbüchel), Hans Dieter Wirtz (Erster Beigeordneter), Anna Sitner (Leitung städtische Jugendhilfe) und Christine Hilger (städtische Jugendhilfe). Foto: Stadt Meckenheim

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Koblenz blüht 2026
Ostergruß
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Titelanzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2267

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Stellenanzeige