Allgemeine Berichte | 06.02.2026, 14:00 Uhr

Ausstellung machte Femizide sichtbar

Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von Gewalt.  Foto:privat

Remagen. Die Galerie Artspace K2 wurde am 1. Februar zum politischen Raum: In der Ausstellung hingen BHs dicht an dicht. Jeder einzelne steht symbolisch für eine Frau, die im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt getötet wurde. Die Ausstellung machte deutlich: Femizide sind keine tragischen Einzelfälle, sondern ein strukturelles gesellschaftliches Problem.

Eingeladen hatten der Weltladen Remagen-Sinzig gemeinsam mit dem Frauenhaus sowie dem Jugendbahnhof. Dank des Galeristen Christoph Noebel konnten die BHs, die bereits am Tag der Demokratie für Aufmerksamkeit gesorgt hatten, nun in der Galerie ausgestellt werden.

Unter den rund 60 Gästen waren unter anderem Herta Stiener, Gleichstellungsbeauftragte, Bürgermeister Björn Ingendahl sowie zahlreiche Besucher*innen aus der Region. Die Vernissage verstand sich bewusst als politische Intervention.

Gewalt gegen Frauen darf nicht länger als privates Problem behandelt werden. Es braucht Prävention, Schutz und staatliche Verantwortung“, betonte Eyleen Reuter vom Frauenhaus. Die Veranstalterinnen forderten ein Hinsehen, Einmischen und Handeln – in der Politik ebenso wie im Alltag.

Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von Gewalt. Alle drei Minuten wurde mit einer Klangschale während der Vernissage symbolisch auf die alltägliche Gewalt gegen Frauen hingewiesen und der abstrakte Zahlenraum in einen körperlich erfahrbaren Moment übersetzt.

Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von Gewalt. Foto:privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Imageanzeige
Imageanzeige
Pferdeshow "Yakari und Kleiner Donner"
Innovatives rund um Andernach
Neueröffnung
FestiWein Bachem
Weinfest in Remagen
Empfohlene Artikel
Landrat Sebastian Schuster (1.v.r.) und Bürgermeister Swen Christian (2.v.l.) gemeinsam mit Tim Hahlen, Verkehrsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises (3.v.r.), Patrick Andres, Leiter Stabsstelle Kreisstraßenbau (4.v.r.), Ingo Steiner, Kreistagsmitglied aus Wachtberg und verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE (2.v.r.) sowie Christoph Fievet, Kreistagsmitglied aus Wachtberg (1.v.l.) und Otis Henkel, Kreistagsmitglied aus Wachtberg (3.v.l.), bei der Einweihung des Lückenschlusses des Radwegs entlang der K 58, sowie ein Teilstück des fertig gestellten Radwegs an der K 58. Foto: Gemeinde Wachtberg
22

Wachtberg. Landrat Sebastian Schuster und Wachtbergs Bürgermeister Swen Christian haben gemeinsam mit Gästen aus Verwaltung und Politik den fertiggestellten Radweg an der Kreisstraße 58 eingeweiht. Die neue Strecke verläuft entlang des Wachtbergrings und schließt eine wichtige Lücke im Radwegenetz des Rhein-Sieg-Kreises.

Weiterlesen

Übergaben die neue Schulstraße ihrer temporären Nutzung, von links: Nele Allerchen, Mobilitätsmanagerin und Umweltplanerin, Bürgermeister Sven Schnieber, die Technische Beigeordnete Bianca Lorenz, Marcus Witsch, Fachbereichsleiter Verkehr und Grünflächen, Lisa Schmucker und Jonathan Mertes, beide Straßenverkehrsbehörde, sowie Liena Humke, Mobilitätsmanagerin und Verkehrsplanerin. Foto: Stadt Meckenheim
15

Meckenheim. Die Schützenstraße in der Meckenheimer Altstadt wird zur temporären Schulstraße. Vom 16. September bis zum 16. Oktober, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, ist der Abschnitt zwischen dem Ohlengäßchen und der Adolf-Kolping-Straße morgens von 7.30 Uhr bis 8 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. In dieser Zeit dürfen lediglich Fußgänger, Radfahrer und Busse die Straße passieren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
419

Fahrplananpassung der Linie 61 gilt ab 14. September 2026 – Längere Route führt über die Andernacher Straße und die B42

14.09.: Sperrung der „La Porte“-Unterführung erfordert Fahrplan-Anpassung

Kreis Neuwied. Aufgrund der Sperrung der Bahnunterführung „La Porte“ muss die Buslinie 61 seit geraumer in beide Fahrtrichtungen über die Andernacher Straße und die Bundesstraße 42 umgeleitet werden. Wegen der daraus resultierten längeren Fahrstrecke und längeren Fahrzeiten wurde die Linie 61 angepasst und fährt aktuell in Richtung Feldkirchen nur noch die unteren Haltestellen in Irlich an.

Weiterlesen