Allgemeine Berichte | 19.05.2016

Beirat für Migration und Integration

Ausstellung rund um das Thema „Kultursensible Pflege“

Funda Mercan (AWO), Andreas Kunz (Pflegestützpunkt Nord), Serkan Genc (Vorsitzender Beirat Migration und Integration), Irina Kisilev (Elitas Pflegedienst), Zeki Akcan (ZA GmbH ambulante Dienste) und Viktoria Demeshko (Beirat Migration und Integration, von links) bei der Vorbesprechung.privat

Koblenz. Der Beirat für Migration und Integration beabsichtigt, gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie am Freitag, 10. Juni, im historischen Rathaussaal von 14 bis 19 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Kultursensible Pflege“ zu organisieren. Die Veranstaltung soll den existierenden Pflegediensten in Koblenz die Möglichkeit bieten, sich hinsichtlich des Aspekts der „Kultursensiblen Pflege“ in Verbindung mit ihren Leistungen sowie Einrichtungen zu präsentieren. Der Ablauf der Veranstaltung sieht erst einen Vortragsteil nach Grußworten im Rathaus vor mit anschließendem Beginn der Ausstellung im Foyer.

Ziel ist es, durch den Aufbau von kleinen Ständen im Foyer des Rathauses einen regen Austausch zwischen den örtlichen Pflegediensten und Besuchern zum Thema „Kultursensible Pflege“ zu ermöglichen.

Doch was genau heißt oder bedeutet „Kultursensible Pflege“? Durch den Anteil von Migranten in der Gesellschaft wird auch der Anteil derer steigen, die im Alter der Pflege bedürfen. Da diese Menschen aus einem anderen Kulturkreis stammen, ist hier ein ganz besonders sensibler Umgang aufseiten des Pflegepersonals notwendig. Es ist dabei sehr wichtig, zwischen Kultur, Religion und Nationalität zu unterscheiden. Am Anfang steht oftmals Unsicherheit auf beiden Seiten. Die zu Pflegenden kennen sich in der deutschen „Pflegewelt“ nicht aus und haben keine oder nur wenig Kenntnisse über Abläufe und Leistungen. Die Sprache stellt häufig auch eine Barriere dar.

Das Allerwichtigste, was vom Pflegepersonal angeboten wird, ist die Beratung und die Gespräche mit den Angehörigen und den Patienten selbst. Genau an dieser Stelle wird die Veranstaltung des Beirats für Migration und Integration ansetzen, um auf beiden Seiten für mehr Toleranz und Verständnis zu werben und Interessierten zu zeigen, was hinsichtlich dieses Aspekts bereits von den Pflegediensten geleistet wird.

Weitere Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind der Pflegestützpunkt Koblenz-Nord, die AWO Rheinland (Abteilung Migration), ZA GmbH und Elitas GmbH ambulante Pflegedienste und viele weitere in Koblenz ansässige Pflegdienstleister.

Funda Mercan (AWO), Andreas Kunz (Pflegestützpunkt Nord), Serkan Genc (Vorsitzender Beirat Migration und Integration), Irina Kisilev (Elitas Pflegedienst), Zeki Akcan (ZA GmbH ambulante Dienste) und Viktoria Demeshko (Beirat Migration und Integration, von links) bei der Vorbesprechung.Foto: privat

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