Allgemeine Berichte | 12.08.2017, 10:35 Uhr

Führung am 27. August im Roentgen-Museum Neuwied

Ausstellung über Prinz Maximilian zu Wied

Neuwied. Am Sonntag, 27. August, findet um 14.30 Uhr eine weitere Führung durch die Sonderausstellung „Prinz Maximilian zu Wied (1782-1867) – Ein rheinischer Naturforscher in der Alten und Neuen Welt“ statt. Museumsdirektor Bernd Willscheid wird den Besuchern das Leben und Wirken des bedeutenden Naturforschers und Völkerkundlers Prinz Maximilian zu Wied nahebringen. Aufgrund der großen Resonanz bittet das Museum um Voranmeldung, da pro Führung maximal 30 Personen teilnehmen können, Tel. (0 26 31) 803 379. Bekannt wurde der Prinz für seine Forschungsreisen nach Brasilien (1815-1817) und nach Nordamerika (1832-1834). Dort besuchte er die Indianerstämme, erforschte die Flora und Fauna. Seine eigenen Zeichnungen in Brasilien und die Aquarelle des Malers Karl Bodmer, den er nach Nordamerika mitnahm, dienten als Vorlage für die Illustrationen in seinen wissenschaftlich bedeutenden Reisewerken.

Prinz Maximilian starb vor 150 Jahren 84-jährig am 3. Februar 1867 in Neuwied. Allgemein bekannt ist, dass sein Nordamerika-Reisewerk zur Standardlektüre Karl Mays bei der Vorbereitung seiner Indianerromane zählte. Karl Bodmers Indianerbilder dienten später sogar als Vorlage für Hollywood-Verfilmungen. Die in der Ausstellung im Roentgen-Museum präsentierten Objekte konnten dank des großzügigen Entgegenkommens der Leihgeber zusammengetragen werden, darunter das Fürstliche Haus Wied, die Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH Stuttgart, das Linden-Museum Stuttgart, das Schlossmuseum Braunfels sowie einige Privatsammler.

Die Ausstellung ist noch bis 15. Oktober zu sehen. Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen.

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