Ehrenamtlicher Helferkreis für Ukraine-Flüchtlinge aktiv
Austausch und Beratung
Neuwied. Lag 2015 bis 2020 der Fokus in der ehrenamtlichen Betreuungsarbeit von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien, so hat sich dieser Personenkreis spürbar reduziert. Dies liegt erfreulicherweise auch daran, dass die Geflüchteten inzwischen der deutschen Sprache mächtig sind, eine eigene Wohnung und zum Großteil auch eine Arbeitsstelle haben und somit sozial gefestigt ihr Leben selbst bestreiten. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Ehrenamtler insgesamt sich sehr stark engagiert haben. Nun kommen die zu betreuenden Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten der Ukraine. Hier handelt es sich überwiegend um Frauen mit ihren Kindern, deren Männer in der Ukraine wegen des barbarischen Putin-Krieges kämpfen müssen. Ihnen das Leben hier in Deutschland, speziell in Neuwied, zu erleichtern, die Traumata zu überwinden und die deutsche Sprache zu üben und zu vertiefen, sieht das Liebfrauener ehrenamtliche Flüchtlingshelferteam aus Überzeugung als seine Aufgabe an. So steht das Ehrenamtsteam (Helmut Bach, Brigitte Heselmann, Joachim Faustmann, Robert Kiefer, Siegbert Rathenow und Werner Hammes) ab sofort wieder montags von 16 bis 18 Uhr zur Betreuung bereit. In gelockerter Atmosphäre bei Kaffee, Kaltgetränken und Gebäck trifft man sich zum entsprechenden Austausch und Beratung der verschiedenen Fragen bezüglich der alltäglichen Probleme im Pfarrsaal Liebfrauen, An der Liebfrauenkirche 5.
