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Keine touristischen Übernachtungen mehr

Auswirkungen im Ahrtal

24.03.2020 - 08:43

Kreis Ahrweiler. Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie vereinbart. Öffentliche Einrichtungen, Kneipen, Sport- und Spielplätze und viele Geschäfte werden geschlossen. Übernachtungsangebote im Inland können nur noch zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Dies betrifft auch die mehr als 450 Übernachtungsbetriebe im Ahrtal. Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V., sagt dazu: „Der Schutz der Gesundheit jedes Einzelnen in Deutschland steht natürlich an oberster Stelle und die nun ergriffenen Maßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung des Virus in Deutschland zu verlangsamen. Gleichzeitig wird dadurch der Privat-Tourismus im Ahrtal auf unabsehbare Zeit zum Erliegen kommen. Den Betrieben wird dadurch ein enormer finanzieller Schaden entstehen. Die angekündigten finanziellen Hilfen und Maßnahmen wie die Erleichterung der Kurzarbeit der Bundesregierung sind schon sehr gut, können aber nur ein Anfang sein. Die Unterstützung muss bei den jetzt bedingten Schließungen der Betriebe weiter reichen, bis hin zur Förderung und damit zur Übernahme der Grundkosten wie zum Beispiel Lohnkosten, Miete/Pacht etc. Nur so kann man ansatzweise verhindern, dass wir nicht um Jahre zurückgeworfen werden oder gar eine Vielzahl an Unternehmern Insolvenz anmelden müssen.“

Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, ergänzt: „Wir sind mit einer Situation konfrontiert, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist. Unser Augenmerk liegt aktuell auf einer geordneten Abreise der Gäste. Feststeht, dass auf politischer Ebene zu klären sein wird, dass eine Unterstützung kommen muss.“


Tourist-Informationen für Publikumsverkehr geschlossen


In Anbetracht der neuesten Verfügungen sieht sich der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. gezwungen, seine Tourist-Informationen in Bad Neuenahr und Ahrweiler für den Publikumsverkehr zu schließen. Die Tourist-Informationen sind aber bis auf Weiteres zu den gewohnten Geschäftszeiten (montags bis freitags, 9 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags 10 bis 15 Uhr) telefonisch mit erhöhter Besetzung unter Tel. (0 26 41) 9 17 10 oder per E-Mail unter info@ahrtal.de erreichbar.

Pressemitteilung der

Ahrtal und Bad Neuenahr-

Ahrweiler Marketing GmbH

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Kommentare
Jean Seligmann:
Am 17.03.2020 gab Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das unrealistische Regierungsversprechen: "Kein Arbeitsplatz geht wegen Coronakrise verloren!"
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
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