Beim 5. Deutschen Kita-Preis drei Einrichtungen aus dem Bistum Trier im Finale
Auszeichnung für katholische Kita in Plaidt
Plaidt. Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises in Berlin ausgezeichnet worden. So erhielt die Familien-Kita Emmaus aus Gillenfeld einen der vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten zweiten Plätze. Die Kitas Pastor Hein aus Sulzbach-Altenwald und St. Willibrord in Plaidt teilen sich mit drei weiteren Einrichtungen den dritten Platz und erhalten je 1000 Euro. Der erste Platz „Kita des Jahres 2022“ mit 25.000 Euro Preisgeld ging an das Familienzentrum Olgakrippe in Heilbronn. Die Kitas in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Trier, Koblenz und Saarland hatten sich deutschlandweit gegen 1.200 Mitbewerber durchsetzen können und es unter die zehn Finalisten geschafft.
Das Team der Kita St. Willibrord in Plaidt blickt dankbar auf die vergangenen Monate des Bewerbungsverfahrens. „Die Teilnahme am Deutschen Kita-Preis war für uns als Kita ein Weg nach innen und nach außen. Es war ein Weg, um sich zu präsentieren, zu reflektieren und um Rückmeldung und Wertschätzung für unsere Arbeit zu erhalten. Das hat sich für uns richtig gelohnt. Wir haben für uns den dritten Platz mitgenommen - auch ohne Pokal“, sagt Standort-Leiterin Miriam Grothe.
„Wir sind unglaublich stolz, dass von den zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises gleich drei aus unserem Bistum kommen. Wir danken unseren hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Trägern für ihr ganz besonderes Engagement. Ohne ihr kompetentes Wirken in der Qualitätsentwicklung unserer katholischen Kindertagesstätten wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, dankte die Aufsichtsratsvorsitzende der Katholischen KiTa gGmbHs Mechthild Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat.
Worte der Anerkennung gab es auch von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne): „In den ersten fünf Jahren wird das Fundament gelegt. In dieser Zeit gilt es, Kindern das Bestmögliche mit auf den Weg zu geben. Die Bedeutung frühkindlicher Bildung wird zu Recht immer wichtiger. Ihre inspirierenden Ideen sind beispielhaft.“ Lob kam auch von Schirmherrin Elke Büdenbender: „Sie machen Qualität sichtbar. Ihr unermüdliches Engagement beeindruckt mich sehr.“
Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Marke ELTERN, der Soziallotterie freiheit+ und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt. „Qualität ist etwas ganz Konkretes. Man muss auch über Herausforderungen und Probleme reden, aber es braucht Bilder des Gelingens, die ausgezeichnete Praxis, die Sie leben“, sagte Anne Rolvering, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
Auch im nächsten Jahr wird der Deutsche Kita-Preis verliehen. Bis zum 15. Juli können Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung, die Kinder konsequent in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und bei denen Kinder, Eltern und Fachkräfte aktiv mitwirken, unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung ihre Bewerbung einreichen.
Pressemitteilung
Bischöfliche Pressestelle Trier
