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Umweltschutzprogramm ÖKOPROFIT 2019/2020 abgeschlossen

Auszeichnungsurkunden erhalten

Wichtiger Schritt für Betriebe zur Einrichtung eines Umweltmanagements

29.05.2020 - 14:52

Koblenz. Sechs Betriebe aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz haben erfolgreich das Umweltschutzprogramm ÖKOPROFIT durchlaufen und erhielten nun ihre Auszeichnungsurkunden. Anders als in den Vorjahren, konnte dies nicht im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgen. Das schmälert aber nicht die erzielten Leistungen für Umwelt und Klima sowie die damit einhergehenden Kosteneinsparungen für die Betriebe.

In diesem Durchgang des ÖKOPROFIT-Einsteigerprogramms waren aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz dabei: AWO Bezirksverband Rheinland e.V. mit dem Seniorenzentrum Vierwindenhöhe in Bendorf, Colak GmbH aus Urmitz, FINCKE Hygiene Fachgroßhandel OHG aus Bassenheim, Finzelberg GmbH & Co. aus Andernach, Massivhaus Mittelrhein GmbH aus Mendig sowie das Studierendenwerk Koblenz. Weitere Betriebe aus dem Landkreis Mainz-Bingen nahmen teil.

Die Teilnahme an dem ÖKOPROFIT-Einsteigerprogramm stellt für die Betriebe einen wichtigen Schritt zur Einrichtung eines Umweltmanagements dar. In 8 gemeinsamen Workshops und 4 individuellen Vor-Ort-Terminen erarbeitet jedes Unternehmen ein Umweltprogramm, identifiziert und erfasst die relevanten Verbräuche, erarbeitet gemeinsam mit einem externen Beraterteam Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und setzt diese um. Kennzahlen werden ermittelt, um die Wirksamkeit der Maßnahmen über die Jahre hinweg beobachten und beurteilen zu können. Viele Maßnahmen haben die Einsparung von Energie zum Ziel, da Einsparungen in diesem Bereich oftmals in besonderem Maß zur Kostenreduktion beitragen. So konnten u.a. durch die Analyse der Lastgangdaten sowie temporärer Messungen Einsparpotenziale identifiziert und bspw. Maßnahmen im Bereich der Laufzeitenregelung von Anlagen, Beleuchtungstechniken sowie dem Austausch auf effizientere Geräte umgesetzt werden. In der gerade zu Ende gegangenen Projektrunde gab es aber auch eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen Rohstoffe & Produktionsmittel effizienter zu nutzen oder Abfallmengen zu reduzieren. So konnte das Studierendenwerk Koblenz das Müllaufkommen in seinen Mensen und Cafeterien mit der Einführung eines Getränke-Mehrwegbechers und einem damit verbundenen Pfandsystem deutlich reduzieren.

Das Einbeziehen und Motivieren der Mitarbeiter für einen sorgfältigen Umgang mit Betriebsmitteln kann sich für den Betrieb und die Beschäftigten in barer Münze auszahlen. So hat ein Unternehmen für jedes Mitarbeiterteam ein Budget ausgesetzt, das sich bei nicht sorgfältigem Umgang mit den Betriebsmitteln reduziert. Am Ende des Jahres werden die Budgets dann anteilig an die Teammitglieder ausgezahlt. Die Teams und ihre Mitglieder bestimmen also selbst, über die Höhe der jährlichen Prämie und können Vorbild für die anderen sein. Oftmals sind dabei keine oder nur geringe Investitionen nötig, um Kosteneinsparungen und einen positiven Effekt zum betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz zu realisieren.

Eine Anpassung der Portionsgrößen an die tatsächlichen Verzehrmengen der bewirteten Personen hat in einem anderen Betrieb die Abfallmenge um bis zu 10 Prozent reduziert und darüber hinaus zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Lebensmitteln beigetragen.


Möglichkeiten zur Optimierung


Die Beispiele zeigen, dass sich immer Möglichkeiten zur Optimierung finden lassen, dass oft ein unvoreingenommener Blick von außen wichtige Impulse geben kann, aber auch intern bei den Mitarbeitenden viele gute Ideen darauf warten abgerufen und umgesetzt zu werden.

Die ebenfalls gerade abgeschlossene ÖKOPROFIT-Klub-Runde, an der jeder Betrieb, der eine Einsteigerrunde erfolgreich abgeschlossen hat, teilnehmen kann, beweist eindrucksvoll, dass sich selbst nach vielen Jahren der Optimierung immer wieder Möglichkeiten und Chancen ergeben, Kosten zu sparen und etwas für die Umwelt zu tun. Dies hat das Berufsförderungswerk Koblenz aus Vallendar wieder eindrucksvoll bewiesen. Hier werden seit 2019 verstärkt Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auf dem Außengelände umgesetzt.

Die Stadt Koblenz und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, als kommunale Projektpartner und Initiatoren des Projekts, hoffen, dass sich viele der gerade ausgezeichneten Unternehmen dafür entscheiden, in der kommenden Klub-Runde, dem Folgeprojekt der ÖKOPROFIT-Einsteigerrunde, das Netzwerk der teilnehmenden Betriebe zu bereichern und auch in Zukunft daran arbeiten, die Unternehmen umweltfreundlicher und damit auch konkurrenzfähiger zu machen. Trotz der Schwierigkeiten, die sich aktuell durch die Corona-Pandemie und die getroffenen Maßnahmen für die Unternehmen ergeben haben, wollen die kommunalen Projektpartner das ÖKOPROFIT-Projekt weiterführen und hoffen, dass sich für die nächste Einsteigerrunde wieder Betriebe finden, die die Chance nutzen wollen durch Umweltschutz Kosten zu sparen.

Ansprechpartner für die Stadt Koblenz ist Bernd Bodewing, Umweltamt Koblenz, Tel. 0261/129-1529, Bernd.bodewing@stadt.koblenz.de und für den Landkreis Mayen-Koblenz Rüdiger Kape, Tel. 02 61/10 8-4 20, ruediger.kape@kvmyk.de . Der Ergebnisflyer zur gerade zu Ende gegangenen Projektrunde ist im Internet abrufbar (www.agenda21.koblenz.de).

Pressemitteilung Stadt Koblenz

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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