Eine dreispurigeg Lösung wird bevorzugt:
B 266: Stadtrat lehnt vierspurige Lösung weiterhin ab
In Bad Neuenahr-Ahrweiler wird die Wiederherstellung eines flutgeschädigten Streckenabschnitts der B 266 intensiv diskutiert. Stadtrat und Verwaltung der Stadt favorisieren dabei eine Lösung, die bei zukünftigen Hochwasserereignissen eine höhere Durchflussmenge durch den Rückbau des Straßenkörpers ermöglicht.
Am 9. März hatte der Stadtrat eine neue Machbarkeitsstudie des Landesbetriebs Mobilität (LBM) geprüft, die eine vierspurige Streckenführung sowie den Wiederaufbau der zerstörten Auffahrtsrampe vorschlägt. Diese Studie empfiehlt zudem, die ahrseitige Fahrbahn zur Verbesserung des Hochwasserschutzes abzusenken und eine zusätzliche Abfahrtsrampe auf der östlichen Seite der Kloster-Prüm-Straße zu integrieren.
Der Stadtrat und die Verwaltung halten jedoch eine dreispurige Lösung auf dem betreffenden Abschnitt der B 266 für ausreichend, um den Verkehr sicher zu leiten und gleichzeitig mehr Raum für Hochwasserschutzmaßnahmen zu schaffen. Beide Fahrtrichtungen sollten im Ernstfall verfügbar sein, weshalb die Absenkung einer Fahrtrichtung als nicht sinnvoll erachtet wird. Darüber hinaus wird für die Umgestaltung der Anschlussstelle Heimersheim als Kreisverkehrsanlage plädiert, um auf Rampenbauwerke verzichten zu können und den Hochwasserschutz weiter zu stärken. BA
