Allgemeine Berichte | 30.04.2026

Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei

Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt

Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Landesweit hatten sich 41 Kommunen beworben. Zwölf von ihnen, darunter Meckenheim, dürfen daran teilnehmen.

Die sogenannten Fußverkehrs-Checks liefern praxisnahe Analysen vor Ort, binden Bürgerinnen und Bürger aktiv ein und zeigen konkrete, schnell umsetzbare Maßnahmen auf, um Wege sicherer, attraktiver und barriereärmer zu gestalten. Zu Fuß zu gehen halte nicht nur fit und schütze das Klima, sondern stärke auch das Miteinander, betont Umweltminister Oliver Krischer: „Damit das gut funktioniert, brauchen wir sichere und direkte Wege. Die Fußverkehrs-Checks helfen Kommunen dabei, ihre Orte aus der Perspektive der Menschen vor Ort in den Blick zu nehmen und konkrete Verbesserungen anzustoßen. Dass sich so viele Städte und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen dafür interessieren, zeigt, wie wichtig gute Bedingungen für den Fußverkehr vor Ort sind.“

Gemeinsam für bessereBedingungen zu Fuß

„Fußverkehrs-Checks“ sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland, erläutert das Prinzip: „Der Fußweg ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende. Auch wir als Aufgabenträger für den Schienennahverkehr und Förderbehörde für den ÖPNV beachten das, etwa beim Aufbau von Mobilstationen. Deshalb ist es uns wichtig, als Träger des Zukunftsnetz Mobilität NRW die Förderung des Fußverkehrs auch auf kommunaler Ebene zu unterstützen.“

Für einen professionellen Ablauf wird der gesamte Prozess von einem Fachbüro begleitet. Dieses moderiert die einzelnen Schritte, wertet die Ergebnisse aus und bereitet sie so auf, dass die Meckenheimer Verwaltung darauf aufbauend konkrete Maßnahmen entwickeln kann.

Mit Blick auf die aktuelle Verkehrssituation und zukünftige Entwicklungsperspektiven der Stadt Meckenheim hebt Bürgermeister Sven Schnieber die Bedeutung des Fußverkehrs hervor und betont sowohl bereits erreichte Fortschritte als auch bestehende Verbesserungspotenziale: „Meckenheim profitiert von einer guten Ausgangslage. Der Fußverkehr wurde in der damaligen Planung bereits mitgedacht. Die Stadt weist eine Vielzahl an selbstständig geführten Wegen fernab des Kfz-Verkehrs auf. Zugleich zeigen sich noch deutliche Potenziale für eine weitergehende Verbesserung und Stärkung.“

Die Teilnahme an dem Fußverkehrs-Check bietet der Stadt Meckenheim die große Chance, bestehende Strukturen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gezielt für alle Bevölkerungsgruppen zu analysieren und zu optimieren.

Pressemitteilung

Stadt Meckenheim

Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert Foto: ©Smilla dankert

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