Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. informiert
Bad Neuenahrer Flüchtlingsfamilie findet erste eigene Wohnung
Bad Neuenahr. Immer wieder wurden sie abgewiesen, hingehalten oder vertröstet. Nun hat es geklappt: Die sechsköpfige Flüchtlingsfamilie Shaaban aus Syrien hat ihre erste eigene Wohnung in Heimersheim gefunden. Die Hoffnung hatte sie nie aufgegeben. Mohammad Shaaban „Wir sind sehr glücklich darüber und danken den vielen ehrenamtlichen Helfern des Flüchtlingsnetzwerkes für ihren Einsatz beim Umzug“. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Bad Neuenahr konnte das Team Immobilien mit der Leiterin Sana Daghfous-Soussi und Orga-Team Leiterin, Gerlinde Schuy, eine geeignete Wohnung für die Familie, die bis vor dem Umzug, seit acht Monaten in einer Zwei- Zimmer-Wohnung lebte, finden. Das Angebot des Vermieters übertraf die Erwartungen der Schaabans. Endlich können die Eltern ein eigenes Schlafzimmer beziehen. „Die Familie ist völlig aus dem Häuschen. Uns fällt ein Riesenstein vom Herzen“, sagt Heike Krämer-Resch, Vorsitzende des Flüchtlingsnetzwerkes Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Umzug wurde schnell durch die Helfer Evelin und Holger Wahl, Adelheid und Joachim Trocha und Sana Daghfous-Soussi vollzogen. Allzu viel besitzen die Schaabans nicht, was sie zusammenpacken mussten. Einiges an Inventar gebe es in der alten Wohnung. Außerdem hat die Familie schon ein paar Möbel geschenkt und gespendet bekommen. Der Rest wird sich finden, ist die Vorsitzende überzeugt. Für die Familie bedeuteten die eigenen vier Wände stets die Vorstellung, endlich in der neuen Stadt anzukommen. Sie könnten der Beginn eines neuen Lebens sein. Vater Schaaban sagt, was die gesamte Familie empfand, als sie die gute Nachricht erfuhr: „Danke, Bad Neuenahr.“
