Allgemeine Berichte | 15.06.2016

Kita Drachenhöhle aus Wachtberg-Niederbachem im Uniklinikum Bonn

Bauchschmerzen und Spaghettiallergie

Ambulanz des Teddykrankenhauses versorgte unter dem kritischen Blick der Kinder die komplizierten Patienten aus Stoff

Im Röntgengerät wurden die „Patienten“ fachmännisch durchleuchtet. privat

Niederbachem. Kürzlich lud die Kinderklinik der Universität Bonn erneut ins Teddykrankenhaus ein und die KiTa Drachenhöhle folgte dieser Einladung. Auf dem Gelände des Kinderklinikums wurden die Kinder in extra dafür aufgestellten Pavillons durch das medizinische Personal empfangen und in die unterschiedlichen Themengebiete der Medizin eingeführt. Die Medizinstudenten versorgen Teddybesitzer und Stofftier, die Namen wie „Prinzessin Sophia, die Erste“ besaßen, einzeln und höchstpersönlich per Handschlag und begleiteten von der Anamnese bis zur Medikamentengabe. Beginnend mit dem Anamnesegespräch und der darauffolgenden Diagnose, durchlief das jeweilige Dreiergespann die Themen Ultraschall, Röntgen und OP mit abschließendem Besuch in der Apotheke. Dort konnten die Teddybesitzer zwischen Bärchen- und Vitamintabletten entscheiden, welche in der Realität durch Gummibärchen und Möhrenscheiben dargestellt wurden. Mancher Stofftiereigner kam da schon ins Grübeln, denn das Röntgengerät spuckte nach dem Durchleuchten des mitgebrachten Patienten Bilder aus dem Inneren des Tieres aus. Da kamen Knochen zum Vorschein, von denen man im Vorfeld noch nicht einmal erahnen konnte, dass sie überhaupt existieren. Ein rundum gelungener Ausflug, der den Kindern die Möglichkeit gab, den angehenden Ärzten über die Schulter zu schauen und eventuelle Ängste abzubauen.

Keine Angst vor Spritzen - dieser Teddy hielt sich tapfer.

Keine Angst vor Spritzen - dieser Teddy hielt sich tapfer.

Im Röntgengerät wurden die „Patienten“ fachmännisch durchleuchtet. Foto: privat

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Jörg Schweiss
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