Stadt Meckenheim lud zur Rathausbesichtigung
Baustelle am Siebengebirgsring macht Fortschritte
Meckenheim. Zu einem „Tag der offenen Tür“ der ganz besonderen Art hatte die Stadt Meckenheim am vergangenen Freitag die interessierte Bevölkerung auf die Rathausbaustelle am Siebengebirgsring eingeladen. Pressesprecherin Marion Lübbehüsen musste dabei nicht nur Bürgermeister Bert Spilles, sondern auch den erkrankten technischen Beigeordneten Heinz-Peter Witt vertreten. Sehr kompetent konnte sie an ihrer Seite den Bauleiter der Firma Goldbeck, Markus Skibbe, sowie dessen Projektleiter Dirk Radojewski begrüßen. Nach den Beschlüssen im Rat hatte im November 2015 der Abriss der Jungholzhalle begonnen und im Februar dieses Jahres konnte mit dem Neubau begonnen werden. Am 15. April konnte der Grundstein offiziell in die Bodenplatte eingelegt werden. Nach nur rund zwei Monaten steht das Gebäude im Rohbau nun komplett über drei Etagen. Wobei der Bauherr sowie die Architekten und der Bauunternehmer ehrgeizige Ziele verfolgen, denn im August soll der Rohbau komplett fertig sein und im April 2017 sollen rund 150 Mitarbeiter aus dem alten Rathaus ihre neuen Arbeitsplätze beziehen können.
Lärmbelästigung für Anwohner
Dies geht nur mit modernster Bautechnik. So werden die Bauteile bereits in der Fabrik entsprechend vorgefertigt, mit großen LKW angeliefert und dann mittels Kränen montiert. Das geht naturgemäß nicht ohne Baustellenverkehr und Lärm. Folglich gab es bei der Besichtigung auch von unmittelbaren Anwohnern deutlichen Unmut zu hören, was die Lärmbelastung der Baumaßnahme betrifft. Dies war allerdings nur eine, Minderheit der Besucher - andere stöhnten bei den Beschwerden hörbar auf, denn sie wissen: Ganz ohne Lärm lassen sich solche Maßnahmen nicht durchführen. Der Bauherr drückt gerade jetzt in den Sommermonaten kräftig aufs Tempo, um die Zeit der Belastung mit Lärm und Dreck für die Anwohner zeitlich zu beschränken.
Marion Lübbehüsen betonte, dass durch den neu geschaffenen Vorplatz der barrierefreie und ebenerdige Zutritt zum Rathaus und der Jungholzhalle ermöglicht wird. Im Inneren ordnen sich die Räumlichkeiten der Verwaltung in dem viergeschossigen Gebäude um einen zentralen Innenhof. Über zwei Aufzugsanlagen ist sowohl das Rathaus als auch der politische Bereich über dem Ratssaal barrierefrei zugänglich. Mit dem Neubau der Jungholzhalle erhält die Stadt zudem ein modernes Veranstaltungsgebäude, das flexibel für Veranstaltungen von bis zu 800 Besuchern genutzt werden kann, was nicht nur die Karnevalisten in der Apfelstadt erfreuen wird. Der Baufortschritt kann auch auf der Homepage der Stadt Meckenheim (www.meckenheim.de) beobachtet werden. Eine Webcam stellt dort permanent Bilder von der Baustelle ins Netz. STF
Auch im Rohbau ist die zentrale Gestaltung der Räumlichkeiten rund um den Innenhof gut erkennbar. Fotos: -StF-
