Burgener Möhnenshow begeisterte alle
Bayrischer Biergarten inklusive!
Burgen. Die Burgener Möhnensitzung startete pünktlich im karnevalistisch geschmückten Gemeindesaal in Burgen. Sitzungspräsidentin Waltraud Wolf zog in Begleitung der Stadtsoldaten ein. Es folgte Obermöhn Angelika I. mit ihren Pagen und ihrer Möhnenschar. Nun gesellte sich der Karnevalsverein Burgen hinzu. Als Überraschung für die Obermöhn kam der echte „Tegtmeier“ (Ralf Tegtmeier) aus dem Ruhrpott. Er hatte extra ein „original Ruhrpottlied“ für sie einstudiert, Angelika I. war zu Tränen gerührt.
Nach der Begrüßung ging es mit dem Ehrentanz los. Dann starteten die Minifunken mit einem temperamentvollen und schmissigen Tanz. Im Anschluss führte „Annegret vom Wochenmarkt“ (Monika Schwitzgaebel) ein seltsames Telefongespräch. Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, war sie doch statt mit einer Tanzschule, wo sie sich mit ihrem Klaus anmelden wollte, mit einem Swingerclub verbunden. Ihre Feuertaufe als Einzelrednerin war ihr souverän und gekonnt geglückt. Weiter ging es mit der Jugendshowtanzgruppe „Burgener Baybachperlen“. Dieses Jahr nahmen sie alle mit auf hohe See und zeigten einen hervorragenden Matrosentanz. Schlag auf Schlag ging es weiter mit Agnes Querbach, die die moderne Version von Max und Moritz erzählte und die mit ihren Geschäftsideen der Witwe Bolte zu Reichtum und dem Bäcker Lutz zu viel Freizeit und politischem Ruhm verhalf. Sie erntete für ihren gelungenen Vortrag viel Applaus.
Star-Alarm in Burgen: Die weltbekannten Jacobs Sisters betraten die Bühne. Die Urlaubsgruppe der Obermöhn (Sabine Berresheim, Loreen Weiß, Margret Schmitt und Happy Toepp) sangen und tanzten sich mit ihren bekannten Liedern in das Herz ihrer Obermöhn und der ganzen Narrenschar. Nun betraten die großen Funken die Bühne, mit einem Tanz der Extraklasse zeigten sie ihr Können.
Nach der Pause kamen die Stadtsoldaten. Das Publikum fand sich kurzerhand in einem bayrischen Biergarten wieder. Internationale Gäste hielten hier Einkehr. Es war so einiges los, mal mit mehr und mal mit weniger Verständigungsproblemen. Die nun folgenden Witwen (Andrea Hürter, Waltraud Wolf, Sabine Berresheim, Agnes Querbach und Marianne Peifer) berichteten vom tragischen Tod ihrer geliebten Ehemänner. Alle hatten auf unterschiedliche Weise nachgeholfen und „sind wieder mal zu haben“. Doch diese Rechnungen hatten sie ohne ihre Männer gemacht, die plötzlich als Engel erschienen. Ein gelungener und skurriler Gesangsvortrag.
Ein mittlerweile altes Ass auf der Bühne ist Inge Bär. Sie war mit ihrem Mann zu einem gemütlichen Essen bei Freunden eingeladen. Was zu viel Federweißer und Zwiebelkuchen bewirken kann, erzählte sie gekonnt und mit viel Witz. In ihre Gruselwelt zu Musik und Kostümen aus dem Horrorfilm „Es“ entführten die „Burgener Moselperlen“. Eine Darbietung mit schönen Showeffekten, die die Zuschauer mit ganz viel Applaus honorierten. Happy Toepp trieb auch dieses Jahr den Zuschauern die Lachtränen ins Gesicht. Die „Alte“ brachte Pointe auf Pointe, die Halle tobte. Die Showtanzgruppe „Elztalzauber“ aus Moselkern kam mit ihrem Motto „Fliegt mit uns zu den Sternen“ auf die Bühne. Nach ihrem sensationell akrobatischen Tanz in wunderschönen Kostümen wurden sie mit viel Beifall überschüttet.
Sitzungspräsidentin Waltraud Wolf, die wieder mit viel Charme durchs Programm führte, bat nun alle Aktiven zum großen Finale auf die Bühne. Der Abend war aber noch nicht zu Ende, es wurde getanzt und gefeiert bis in den frühen Morgen.
