Dekanat Koblenz und Frauenarchiv zeigen Dokumentarfilm
„BeFreier und Befreite“
Koblenz. Einundsiebzig Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurden die Organisatoren eines Vortrages in der Stadtbibliothek von einem unerwarteten Publikumsandrang überrascht: Die Journalistin Sabine Bode aus Köln sprach über ihr Buch: „Die vergessene Generation - die Kriegskinder brechen ihr Schweigen“. Darin lässt sie Betroffene über Krieg und Flucht, über traumatische Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges berichten. Themen, für die sich angeblich niemand interessierte, sogenannte „stille Themen“, über die nicht gesprochen wird, die sich aber auf die folgenden Generationen auswirken. Auf viele Widerstände stieß auch die Filmemacherin Helke Sander, als sie den Dokumentarfilm „BeFreier und Befreite“ drehte und 1992 in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte. Ihr Interesse gilt den Frauen und Mädchen, die das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben. Die Massenvergewaltigungen vor allem in und um Berlin, die Vergewaltigungen auf der Flucht, das Ausmaß der sexuellen Gewalt gegen die Frauen und die Folgen haben in den vorhergehenden vierzig Jahren weder Politik noch Forschung beschäftigt. Schätzungen zufolge beträgt die Zahl der vergewaltigten Frauen an die 900 000, eine Zahl, hinter der ebenso viele einzelne Schicksale stehen. Helke Sander lässt die Frauen erzählen. Sie spricht mit deutschen Opfern, mit russischen Soldaten und Soldatinnen, mit deutschen Soldaten, mit Statistikern und Ärzten, um dem Phänomen Massenvergewaltigung als Kriegsmittel auf die Spur zu kommen. Dass dies nicht der Vergangenheit angehört, bestätigen die Geschehnisse im Jugoslawienkrieg und die Kriegssituationen in Afrika und anderswo. Dekanat Koblenz und Frauenarchiv zeigen den Dokumentarfilm „BeFreier und Befreite“ am Dienstag, den 5. Juli im Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15 um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gibt Gelegenheit zum anschließenden Gespräch.
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