Allgemeine Berichte | 27.03.2018

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. hatte zu einer überregionalen Veranstaltung eingeladen:

Bedarfsgerechtes Mobilitätssystem ist unabdingbar für die Regiopolregion

V.l.: Gerhard Harmeling, Hans-Jörg Assenmacher, Frank Puchtler, Andy Becht, Dr. Ulrich Kleemann, Achim Hallerbach,Stephan Pauly, Werner Schmitt, Hansjörg Kunz, Hans-Egon Link und Katrin Wolf. Foto: Privat

Region Koblenz-Mittelrhein. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. setzt sich für die Identifizierung der Region als Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein ein. Das Konzept der Regiopolregion (Idee, Zielsetzungen, Strategie, Strukturen, Handlungsinstrumente) ist der richtige Weg die aktuellen und künftigen Herausforderungen als Chancen für die Region zu nutzen – für Menschen, Unternehmen und Gebietskörperschaften.

Auch die Entwicklung und Etablierung eines zukunftsfähigen regionalen Mobilitätkonzeptes ist erforderlich, um sich im Wettbewerb der Regionen, um Fachkräfte und Investitionen dauerhaft behaupten zu können. Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind entscheidend für die Entwicklungschancen und die Wettbewerbsfähigkeit der Städte und Gemeinden. Deshalb hatte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zu einer überregionalen Veranstaltung in die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises eingeladen.

„Die Entwicklung intelligenter Mobilitätsformen und -angebote stellt in einer Regiopolregion mit ihren Teilräumen eine besondere Herausforderung dar. Dass wir uns als Regiopolregion begreifen und heute über aktuelle Strategien und Lösungsbeispiele diskutieren, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein der richtige Weg ist“, so der Vorsitzende der Initiative Koblenz-Mittelrhein e.V., Hans-Jörg Assenmacher, zu Beginn der Veranstaltung.

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche Vertreter von Städten und Gemeinden waren gekommen, um über aktuelle Strategien und Lösungsbeispiele zu diskutieren, welchen Beitrag eine Vernetzung verschiedener Mobilitätsformen und -angebote zur Entwicklung eines bedarfsgerechten regionalen Mobilitätssystems leisten können.

Landesregierung will Infrastruktursystem weiterentwickeln

Staatssekretär Andy Becht, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz erläuterte in seinem Grußwort das Ziel der Landesregierung zur Weiterentwicklung des Infrastruktursystems, das die Mobilität aller Menschen - aber auch der Güter und digitale Daten- flächendeckend, umweltverträglich, sozialverträglich und barrierefrei gewährleistet. „Denn gute Erreichbarkeit - digital und analog - und in der Folge die Ansiedlung und Sicherung von Arbeitsplätzen sind wesentliche Beiträge, um auch die jungen Menschen und Familien in den ländlichen Räumen zu halten und ihnen dort eine lebenswerte Heimat zu bewahren“, so Becht. Der Staatssekretär ergänzte, dass, „ganzheitlich betrachtet, diese Strategie auch der Stadtbevölkerung zu Gute kommt, sodass Wohnraum bezahlbar und die Städte lebenswert bleiben.“

Auch Frank Puchtler, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, betonte wie wichtig das Thema „Mobilität“ gerade in einer ländlich geprägten Region wie dem Rhein-Lahn-Kreis ist. „Es ist leicht einzusehen, dass es für die Menschen in unseren 137 Städten und Dörfern existenziell wichtig ist, dass ein gut ausgebauter ÖPNV vorhanden ist. Wir setzen dabei auf einen stets weiter zu optimierenden Mix aus den unterschiedlichen Verkehrsträgern und werden künftig sicherlich auch verstärkt bedarfsorientierte Fahrdienstleistungen in den Blick nehmen müssen.“

„Ein modernes Mobilitätskonzept, das auf die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger setzt, ist zukünftig ein wesentlicher Faktor bei der Fachkräftesicherung und der Investitionsbereitschaft von Unternehmen im Wettbewerb der Regionen“, so Dr. Ulrich Kleemann, stellv. Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. und Präsident der SGD Nord.

Insbesondere die Fragen, wie die Mobilität in der Region sichergestellt und attraktiver werden kann und vor allem auch finanzierbar sein kann, standen im Vordergrund der Vorträge durch Christian Schlump, Referent und Projektleiter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn.

Best-Practice-Beispiele zeigen, dass mit der Vernetzung der Mobilitätsangebote unterschiedlicher Verkehrsträger (mit Verlagerung des „Modal Split“), mit SMART-Mobility und mit anderen innovativen Maßnahmen ein großes Potenzial für eine zukunftsgerechte Mobilitätsentwicklung verbunden ist.

Katrin Wolf diskutierte anschließend mit den Teilnehmern des hochkarätig besetzten Podiums. Achim Hallerbach, Landrat des Landkreises Neuwied, Hans-Egon Link, Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft mbH(RMV), Gerhard Harmeling, Abteilungsleiter Verkehr und Straßenbau, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Hansjörg Kunz, Geschäftsführer der evm verkehrs GmbH, Stephan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel GmbH (VRM) äußerten sich zu Umsetzungsstrategien und Chancen, die mit der Gründung der Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein für die Entwicklungsperspektiven als Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort verbunden sein können.

„Wir können eine echte Alternative zu den Metropolregionen bieten. Dazu müssen die Kommunen gemeinsame Entwicklungsstrategien entwickeln und gemeinsam handeln“ betonte der stellv. Vorsitzende der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V., Werner Schmitt, abschließend.

Zum Hintergrund:

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. verfolgt das Ziel, einen wirksamen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung der Region Koblenz-Mittelrhein (ehem. Regierungsbezirk Koblenz) zu leisten. Die gesamte Region Koblenz-Mittelrhein muss als Regiopolregion identifiziert werden. Weitere Infos unter www.region-koblenz-mittelrhein.de.

Infos zu Regiopolen in Deutschland unter: www.regiopole.de.

Pressemitteilung der

Initiative Region

Koblenz-Mittelrhein e. V.

V.l.: Gerhard Harmeling, Hans-Jörg Assenmacher, Frank Puchtler, Andy Becht, Dr. Ulrich Kleemann, Achim Hallerbach, Stephan Pauly, Werner Schmitt, Hansjörg Kunz, Hans-Egon Link und Katrin Wolf. Foto: Privat

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