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Chorgemeinschaft „Sangesfreunde Altwied-Segendorf“

Beeindruckender Konzertnachmittag

Beeindruckender Konzertnachmittag

Das Publikum war begeistert von dem abwechslungsreichen Programm.Foto: privat

01.02.2019 - 15:13

Neuwied. Die Chorgemeinschaft Altwied-Segendorf konnte dieser Tage auf stolze 170 Jahre Bestehen zurückblicken. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hatten die Sänger im festlichen Rahmen des Neuwieder Schlosstheaters ein außergewöhnliches Benefizkonzert auf die Beine gestellt, zu dem der Vorsitzende des MGV Segendorf, Joachim Datzert, die Zuhörer im vollends ausverkauften Haus begrüßte. Die Schirmherrin ID Sophie Charlotte Fürstin zu Wied betonte in ihrer Rede die langjährige Freundschaft zwischen dem Fürstenhaus und den beiden Vereinen, die sich 2011 zur Chorgemeinschaft zusammengeschlossen hatten. Zudem freute sie sich sehr, dass der Reinerlös der Veranstaltung diesmal für den Förderverein Sonnenschein zugunsten der Kinderabteilung des Marienhausklinikums St. Elisabeth in Neuwied bestimmt war. Sie lobte, dass es sich bereits um die dritte Wohltätigkeitsveranstaltung dieser Art handelt.

Zum Auftakt des Konzertes kündigte Moderator Fredi Winter „Ol‘ man River“ aus dem Musical Show Boat an. Solist Björn Adam, unterstützt von der Chorgemeinschaft, beeindruckte direkt zu Beginn mit der ganzen Bandbreite seines Baritons bis hin zum tiefen Bass.


MGV Cäcilia Kettig überzeugte mit seinen Darbietungen.


Auch die Gastsänger des Männergesangvereins Cäcilia Kettig mit Dirigent Andreas Weis überzeugten unter anderem mit den Liedern „Halleluja“ von Leonard Cohen, „The drunken Sailor“ und „Angels“ von Robbie Williams. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war das Ensemble Cannibale Vocale. Die A-cappella-Gruppe mit ihrem künstlerischen Leiter Fraser Gartshore, einem gebürtigen Schotten, zeigten mit der modernen Version von „Muss i denn“ und einem musikalischen Speisezettel zunächst nur einen kurzen Auszug aus ihrem Programm, der aber das Publikum bereits restlos begeisterte.


Björn Adam stellte sein Können wieder einmal unter Beweis.


Björn Adam, der die Chorgemeinschaft seit Jahren in der Stimmbildung unterstützt, stellte sein Können mit Solo-Vorträgen wie „O sole mio“ oder „Wenn ich einmal reich wär“ aus „Anatevka“ vollends unter Beweis. Gemeinsam mit einem kleinen Ensemble aus Sängern der Chorgemeinschaft wurden „You raise me up“ von Løvland und Graham sowie „Tonight“ aus der Westside Story eindrucksvoll dargeboten. Mit Medleys aus den Musicals von Andrew LLoyd Webber, Howard Carpendale und Udo Jürgens vervollständigten die Sänger aus Altwied und Segendorf das Programm. Doch das begeisterte Publikum wollte die Männer nicht ohne Zugabe nach Hause gehen lassen, sodass „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und der Klassiker der Sangesfreunde „Weit, weit weg“ von Hubert v. Goisern im Theater erklangen.

Frank Anhäuser, Vorsitzender des MGV Altwied, bedankte sich zum Abschluss beim Publikum, allen Beteiligten, Sponsoren, Helfern und ganz besonders an die Schirmherrin, ID Sophie Charlotte Fürstin zu Wied, Anette Gattung vom Schlosstheater, Moderator MdL Fredi Winter, den Solisten Björn Adam und an Chorleiter Jürgen Hofstötter, der die Chorgemeinschaft in jahrelanger mühevoller Probenarbeit und der Unterstützung Adam´s zu diesem musikalischen Niveau geführt hat. Frank Anhäuser und Jo Datzert überreichten ihnen anschließend Blumen- und Weinpräsente.

Auch die Hilfe für Obdachlose im „Schöppche“ der Caritas und die Übernachtungs- und Resozialisierungseinrichtung des Johannes-Bundes in Leutesdorf profitierten im Nachhinein noch von dem Konzert. Da die Organisatoren mit Unterstützung der Sängerfrauen und der Bäckerei Preißing mehr als ausreichend Verpflegung für die Veranstaltung organisiert hatten, konnten am nächsten Tag noch frisch belegte Brötchen und Laugenbrezeln an die beiden Organisationen gespendet werden.

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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