Kabinettausstellung im Mutter-Beethoven-Haus:
Beethovens Lebendmaske und ihre Geschichte
Vom Bild zum Mythos: Eröffnung am Sonntag, 29. April um 11 Uhr
Koblenz. Bis heute sind die Vorstellungen, die man sich allgemein von der Erscheinung Beethovens, seiner Physiognomie und seinem Gesichtsausdruck macht, maßgeblich vom Aussehen der Maske geprägt, die im Jahr 1812 vom Gesicht des Komponisten abgenommen wurde.
Die in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn entstandene Sonderausstellung beschäftigt sich deshalb mit diesem ganz besonderen Objekt. Sie zeigt, wie der Gesichtsabdruck entstand und stellt zugleich die Frage, inwieweit der Eindruck, den er vom Aussehen und von der Persönlichkeit des Komponisten vermittelt, tatsächlich gerechtfertigt ist. Zudem eröffnet die Präsentation anhand ausgewählter Beispiele und zahlreicher prominenter Leihgaben Einblicke in die Erfolgsgeschichte dieser Maske, die bis heute einen starken Einfluss auf fast alle bildlichen Darstellungen Beethovens ausübte. Das Museum Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein ist das historische Geburtshaus von Maria Magdalena Keverich (1746 -1787) – der Mutter Ludwig van Beethovens (1770 -1827).
Die Dauerausstellung präsentiert bis zum 2. September Exponate zur Biographie und den Lebensumständen Maria Magdalena van Beethovens sowie zu den Beziehungen ihres Sohnes nach Koblenz. Weiterhin wird das Koblenzer Kultur- und Musikleben des 18. und 19. Jahrhunderts dargestellt.
