Allgemeine Berichte | 03.06.2014

20. Schüleraustausch: Vinzenz-Pallotti-Kollegs mit dem Piarista Gimnázium in Kecskemét, Ungarn

Begegnung zweier Kulturen

Deutsche und ungarische Schülerinnen und Schüler im ungarischen Parlament in Budapest. privat

Rheinbach. Vorsommerliche Puszta-Idylle, ein leicht wehender Wind in den neu gepflanzten Alleebäumen und über den gepflegten Rasenflächen lässt für kurze Zeit die steigenden Temperaturen vergessen. Die geschäftig silbrigen Fabrikanlagen unter dem sich drehenden Stern und der weißen Ziege auf rotem Grund glänzen geschäftig im Sonnenlicht. Sekunden später Sirenengeheul, Blaulicht, quietschende Reifen, röhrende Motoren hektisch heranrasender Polizeifahrzeuge. Minuten später 3000 Menschen vor den Werkstoren, Produktionsstopp. Das Mercedes-Benz-Werk im ungarischen Kecskemét hatte eine Bombendrohung erhalten. Für die deutsch-ungarische Schülergruppe des Vinzenz-Pallotti-Kollegs und des St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach sowie des Piaristengymnasiums aus Kecskemét ging es vorerst nicht weiter. Bei dem neuen, späteren Besuchstermin erläuterte der Rundgang durch Teile des Werksgeländes die Herstellung der Produkte aus deutsch-ungarischer Zusammenarbeit von der Teilanlieferung bis zum fertigen Fahrzeug. Deutsch-ungarische Zusammenarbeit anderer Art lebte die Delegation der beiden Rheinbacher Privatgymnasien unter der Leitung von Johannes Wagner und Bernhard Vogt, beide Lehrkräfte am Vinzenz-Pallotti-Kolleg, innerhalb und außerhalb des Unterrichts. Die deutschen Schülerinnen und Schüler informierten im ungarischen Englisch- und Deutschunterricht über ihre Schulen, ihre Heimatstadt, stellten sich den Fragen der Ungarn zu allgemeinen deutschlandkundlichen Themen und halfen im Deutschunterricht aus.

Mit Geduld und Respekt

An den außerschulischen Lernorten erprobten und erweiterten die Rheinbacher Gymnasiasten im ungarischen Parlament in Budapest und bei der Stadterkundung Kecskeméts ihre interkulturellen und fremdsprachlichen Kommunikationskompetenzen zusammen mit ihren ungarischen Gastgebern in gemeinsamen Projektgruppen. „Es ist nicht immer ganz einfach, sich fehlerfrei zu verständigen. Aber mit Englisch und Deutsch und mit Geduld und Respekt lassen sich hervorragende Arbeitsergebnisse erzielen“, mussten sich Dustin Krahm und Tobias Günther (Kl. 9c) an neue kommunikative Lernerfahrungen gewöhnen. „Die Menschen, die wir getroffen haben, sind sehr höflich und gastfreundlich. Die Gastfamilien möchten den Gästen ihre Kultur zeigen und die Wünsche der Gäste bestmöglich erfüllen“, blickt Lukas Trimborn, Klasse 9c, auf einen eindrucksvollen und lehrreichen Austauschaufenthalt zurück.

Teil der anderen Kultur werden

„Wir wurden in das Familien- und Schulleben unserer ungarischen Partner integriert, lernten ungarische Lebensweisen kennen und wurden selbst langsam Teil einer anderen Kultur“, waren Louisa Mietzke und Nina Piontek aus der Klasse 9 offen für neue Eindrücke und Gegebenheiten. „Ein Hauptziel dieses Austauschs, neue Freundschaften zu schließen und selbständiger zu werden, ist sicherlich erreicht.“

„Ich habe aber nicht nur Sachen über Ungarn gelernt, sondern auch Dinge, welche nützlich für den Deutschunterricht sind, wie das Schreiben eines Protokolls oder eines Zeitungsartikels“, fasst Florian Hachmeyer aus der Klasse 9c eine sehr schöne und lehrreiche Zeit in Ungarn zusammen. „Ich bin sehr froh, an diesem 20. Austausch zwischen dem VPK in Rheinbach und der Piaristen-Schule in Kecskemét teilgenommen zu haben. Ich hoffe sehr, am nächsten Austausch ebenfalls teilzunehmen.“

Deutsche und ungarische Schülerinnen und Schüler im ungarischen Parlament in Budapest. Foto: privat

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